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Allgemein

Goldafter-Befall am Anzinger Ortseingang

(Stand 02.06.2020)

Im Anzinger Gewerbegebiet Nord tritt seit einigen Wochen die Goldafter-Raupe in großer Dichte auf. Entlang der Staatsstraße 2081 im Bereich der Autobahnausfahrt Anzing, im Gewerbegebiet und auch in Richtung Mauerstetten wurden die wärmeliebenden Raupen gesichtet. An einigen Stellen sind bereits starke Schädigungen durch Kahlfraß an Bäumen und Büschen aufgetreten. Der Goldafter gehört zur Familie der Trägspinner. Der starke Befall ist eine Folge des Klimawandels und der dadurch resultierenden zu milden Winter. Der Goldafter ist eine heimische Schmetterlingsart, deren Raupen bis zu 4,5 Zentimeter lang werden und mit zwei leuchtendend roten Trichterwarzen am hinteren Körperbereich ausgestattet sind. Beim Menschen kann eine Berührung mit den Brennhaaren Hautreizungen bis hin zu allergischen Reaktionen auslösen. Im Gewerbegebiet hat bei Mäh- und Pflegearbeiten der Kontakt mit Goldafter-Raupen bei einigen Personen zu stärkerem Juckreiz, der mehrere Tage anhalten kann, geführt.

Deshalb hat sich die Gemeinde Anzing nun bei einem Ortstermin mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Staatlichen Bauamt Rosenheim auf ein gemeinsames Vorgehen – jeder in seinem Zuständigkeitsbereich –  gegen die weitere Ausbreitung der Raupen verständigt. „Die betroffenen Betriebe und auch Spaziergänger, Radfahrer und Reiter werden gebeten, die aufgestellten Warnschilder zu beachten und die Raupen nicht zu berühren.

„Wichtig sei darüber hinaus, sich bei Mäh- und Gartenarbeiten in den betroffenen Gebieten zu schützen und jeden Kontakt mit den Raupen zu vermeiden“, so Bürgermeisterin Kathrin Alte.

Bei Befall von Bäumen und Sträuchern ist es wichtig, die Puppennester wegzuschneiden und richtig zu entsorgen:

– am Besten die Tiere und Nester luftdicht in Kunststoffsäcke oder Mülltüten verpacken und über die schwarze Restmülltonne der Verbrennung zuführen

– auf keinen Fall befallene Zweige und Äste in die Komposttonne oder zum Komposthof! Hierdurch wird eine Verbreitung nur beschleunigt

– die in Tüten verpackten Raupen und Puppennester nicht zum Sperrmüllcontainer in den Wertstoffhof bringen – hier besteht die Gefahr, dass die Säcke durch anderen Sperrmüll aufreißen und die Raupen entkommen können

Dr. Roswitha Holzmann von der Unteren Naturschutzbehörde informierte darüber, dass die die Bekämpfung des Goldafters mehrere Jahre dauern kann. Sie riet unter anderem dazu, die natürlichen Feinde der Raupen zu stärken und verstärkt Nistkästen für Vögel anzubringen.


Abfallgebühren

ab 01.01.2020:

80 l Restmülltonne + Biotonne: 198,00 Euro/Jahr

120 l  Restmülltonne + Biotonne: 296,40 Euro/Jahr

 

zusätzliche Restmüllsäcke können im Rathaus für einen Betrag von 5,60 Euro erworben werden.

 

Öffnungszeiten zur Abfallentsorgung

Einwurfzeiten an den Containerstandplätzen:

Montag-Freitag 08.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 19.00 Uhr,
Samstag 08.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr.
An Sonn- und Feiertagen ist die Entsorgung von Wertstoffen nicht erlaubt.
Bitte halten Sie sich aus Rücksicht auf die Anwohner an diese Einwurfzeiten.

Wertstoffhof in der Hirnerstr.:

April bis Oktober:
Montag 16.00 bis 18.00 Uhr
Freitag 15.00 bis 18.00 Uhr
Samstag 10.00 bis 15.00 Uhr

November bis März:
Montag – geschlossen
Freitag 15.00 bis 17.00 Uhr
Samstag 10.00 bis 14.00 Uhr

Ausnahmen kann es rund um die Weihnachtsfeiertage geben, aktuelle Änderungen erfahren Sie im Gemeindeblatt.

Benutzung nur für Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Anzing – keine Gewerbemüllannahme.

Der Wertstoffhof in Anzing bleibt wie gewohnt geöffnet. Der Zugang ist jedoch beschränkt: Es dürfen sich zusätzlich zum Personal nur jeweils 5 Personen gleichzeitig auf dem Wertstoffhof aufhalten. Zum Personal ist ein Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Bitte halten Sie sich an alle bestehenden Hygieneregeln.

Für Fragen steht Ihnen die Abfallberatung der Gemeinde Anzing unter 08121-47 44 11 zur Verfügung.

Sie finden den Wertstoffhof in der Hirnerstr. am Ortsausgang

 

Komposthof Kandler in Anzing, Hirnerstraße:

Sommeröffnung April bis Oktober:
Montag 16.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch 17.00 bis 19.00 Uhr (nur Mai-September)
Freitag 15.00 bis 18.00 Uhr
Samstag 10.00 bis 15.00 Uhr

Winteröffnung November:
Montag 15.00 bis 17.00 Uhr
Freitag 15.00 bis 17.00 Uhr
Samstag 10.00 bis 14.00 Uhr

Winteröffnung Dezember bis März:
Samstag 10.00 bis 14.00 Uhr

Sie finden den Komposthof in der Hirnerstr. hinter dem Wertstoffhof.

 

 

 

Entsorgungszentrum  „An der Schafweide“:

Montag bis Freitag 08.00 Uhr – 12.00 Uhr und 12.30 Uhr – 15.00 Uhr

Anlieferung von Sperrmüll, Wertstoffen, Elektronikschrott, Mineralfaserabfälle, Asbestabfällen (nur staubdicht verpackt!) und Anlieferung von Problemabfällen (Problemmüllzwischenlager).

Anschrift:

Entsorgungszentrum
An der Schafweide 2
85560 Ebersberg
Telefon: 08092/ 20164
Fax: 08092/ 24593
Email: deponie-schafweide@freenet.de

 

 

Unsere Gemeinde bemüht sich seit langem durch Aussortierung und Trennung der Abfälle die auf die Deponie zu verbringende Restmüllmenge auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Dabei achten wir besonders auf die getrennte Erfassung kompostierbarer Abfälle in der sogenannten „Grünen Tonne“ sowie auf die Sammlung aller weiteren zur Wiederverwertung geeigneten Reststoffe.

 

Durch die getrennte Erfassung Ihrer Wertstoffe tragen Sie dazu bei, Rohstoffe zu sparen, die Umwelt zu entlasten und die knappen Kapazitäten der Landkreisdeponie zu schonen. Die Verpflichtung zur Abfallvermeidung und -trennung ist in den Abfallwirtschaftssatzungen des Landkreises und der Gemeinde Anzing geregelt.
Wichtige Termine und Informationen erhalten Sie auch über das monatlich erscheinende „Gemeindeblatt“.
Sollten Sie noch Fragen zur Entsorgung von Abfällen haben, wenden Sie sich bitte an die Abfallberaterin der Gemeindeverwaltung (Sprechzeiten: Mo.- Fr. 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr).

 

Wir bedanken uns bereits heute, dass Sie mithelfen, unsere Gemeinde und unseren Landkreis lebens- und liebenswert zu erhalten.

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Abfallberaterin
Sabine Belmer