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Energie

Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Andre Kosak vom AK Energie, 08121/ 227722, andre.kosak@gmx.de

Fachgespräch Energiewende

Neue Fenster braucht mein Haus! Was man bei der Sanierung beachten muss…

Zu diesem Thema fand am  8. Oktober 2018 im Rathaus eine kostenlose Veranstaltung der Energieagentur Ebersberg-München, des Klimaschutzmanagers des Landkreises und des Katholischen Kreisbildungswerks Ebersberg statt.

Alte Fenster halten oft nicht mehr richtig dicht. Dadurch wird teure Heizenergie verschleudert, und in Festernähe ist es oft kalt und ungemütlich. Neue Fenster dämmen super und sie schließen absolut dicht. Das sorgt für mollig warme Räume und senkt den Energieverbrauch. Doch kann der Fenstertausch in einem Altbau mit unszureichend gedämmter Fassade zum Problem werden: denn die „Dauerlüftung“  durch Ritzen und Spalten der alten, undichten Fenster wird unterbunden, Feuchtigkeit der Luft kann an kalten Wänden kondensieren und Schimmelbildung wird begünstigt.

Was ist rund um eine Fenstersanierung zu beachten? Kann ich mit dem richtigen Lüftungsverhalten Feuchtschäden verhindern? Wann muss ich zwingend mehr tun als „nur“ die Fenster tauschen, um Bauschäden zu verhindern? Und schließlich: Was bringen Maßnahmen für meinen Geldbeutel und das Klima?

Referent war Franz Freundorfer, gelernter Schreiner und Fensterbauer. Er absolvierte nach seiner Lehre noch ein Studium der Holztechnik und war bei der Entwicklung von 25 passivhaustauglichen Fensterkonstruktionen beteiligt. Als Geschäftsführer des Passivhauskreises Rosenheim Traunstein ist ihm der Bezug zur Praxis und zu den Bedürfnissen der Kunden immer am wichtigsten.

Arbeitskreis Anzing

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

der Schutz des Klimas ist eine der größten Herausforderungen für uns Menschen im 21. Jahrhundert. Energie und Klima sind die Themen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Ich denke, wir tun gut daran, die Signale und Indizien für einen Klimawandel sehr ernst zu nehmen, und die Energieversorgungsdebatte offen zu führen. Fakt ist, es wird zu viel Energie durch ineffiziente Nutzung verschwendet. Um dies zu verhindern, müssen wir alle mitwirken. Anzing nimmt die Herausforderungen des Klimawandels an. Mit der Einrichtung eines Energie-Arbeitskreises hat die Gemeinde ein Zeichen gesetzt. Allen, die sich dafür ehrenamtlich engagieren, gilt mein besonderer Dank und meine Anerkennung. Ich lade alle AnzingerInnen herzlich ein die Angebote zu nutzen. Bitte helfen auch Sie mit, das Ziel des Landkreises Ebersberg 2030 zu erreichen. Ich wünsche Ihnen interessante, „energiegeladene“ Gespräche und gute Ideen und uns allen gute Ergebnisse.

 

Ihr Bürgermeister

Franz Finauer

 

„Leitbild und Handlungsempfehlungen zur Energiewende in der Gemeinde Anzing“ finden Sie hier …

 

Entdecken Sie das Solarpotential Ihres Daches

Mit dem Solarpotentialkataster des Landkreises Ebersberg bekommen Sie für Ihr Haus eine genaue Analyse darüber, ob und wie Ihr Dach für die Nutzung vcon Sonnenenergie geeignet ist – und das vollkommen kostenlos. www.energiewende-ebersberg.de

Energieverbrauch von Haushaltsgeräten

Eine Entscheidungshilfe bei der Auswahl von Haushaltsgeräten bzgl. deren Energieverbrauches finden sie hier

Ansprechpartner für Sie:

Herr Andre Kosak, Tel. 08121/ 227722, andre.kosak@gmx.de

 

Was bedeutet die Energiewende?

Der Landkreis Ebersberg hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden. Bis dahin sollen für Strom und Wärme keine Kohle, kein Öl und auch kein Erdgas mehr verwendet werden. Dieses Ziel ist nicht einfach zu erreichen, aber es lohnt sich, sich dafür einzusetzen. Dafür gibt es wichtige Gründe. Die fossilen Energieträger sind endlich. Das Öl ist jetzt schon knapp. Die Preise steigen, und die Abhängigkeit von Öl und Erdgas ist beängstigend. Durch die CO2 Belastung schreitet der Klimawandel immer schneller voran. Wetterbedingte Katastrophen nehmen zu. Am 30. Juni 2011 beschloss der Deutschen Bundestag das dreizehnte Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes (AtG), das den stufenweisen Ausstieg aus der Atomkraft bis zum Jahr 2022 regelt.

 

Was ist zu tun?

Die Lösung heißt: Einsparen, Effizienz steigern, Erneuerbare Energien. Durch intelligente Planung, Nutzung von Energiesparpotentialen und den Einsatz aller verfügbaren Energieträger wie Sonne, Wind, Erdwärme, Biomasse und eventuell Abwasserwärme kann sich auch Anzing aus diesen Quellen versorgen. Davon gibt es mehr als genug, man muss sie nur nutzen.

Laut Umweltbundesamt ist ganz Deutschland in der Lage, sich bis zum Jahr 2050 zu 100% über erneuerbare Energien zu versorgen. Schließlich ist Deutschland mit seinen regenerativen Energietechniken führend in der Welt. Der Vorsprung darf nicht verspielt werden.

 

Was bedeutet das für die Region Ebersberg?

Wir müssen unsere Energieversorgung selbst in die Hand nehmen. Die Energiekonzerne haben einen bestimmenden Einfluss auf die Preisgestaltung. Sie nutzen überwiegend fossile Energieträger und Großkraftwerke. Die weitere Nutzung der abgeschriebenen Atomkraftwerke hatte für sie bis jetzt Vorrang vor dem Ausbau erneuerbarer Energien. Das hat viele Kommunen veranlasst, selber aktiv zu werden. Ihr Ziel ist es, mit eigenen Anlagen ihre BürgerInnen sowie die regionale Wirtschaft zu versorgen. In manchen Orten sind auch die Versorgungsnetze wieder von den Kommunen übernommen worden.

 

Vorteile dezentraler Energieversorgung

  • regionale Wertschöpfung
  • Schaffung neuer Arbeitsplätze
  • Unabhängigkeit von Energieimporten
  • Unabhängigkeit von Konzernen

Nutzen für unsere Umwelt Klima- und Umweltschutz

  • Schonung knapper werdender Ressourcen
  • Vermeidung von Atommüll

Nutzen für Sie persönlich

  • Zukunftssicherung für Ihre Nachkommen
  • kalkulierbare Energiekosten
  • Beteiligung an Bürgerkraftwerken

Diese Ziele sind realistisch! Das beweisen mehrere Gemeinden, die es schon geschafft haben, mehr Energie zu erzeugen als sie selber verbrauchen.