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Vollsperrung Kreisstraße auch für Busverkehr

Bitte beachten Sie folgende Hinweise zur Vollsperrung und MVV Busverkehr

Die Bauarbeiten an der Kreisstraße EBE 5 zwischen Schwaberwegen und Anzing schreiten planmäßig und zügig voran. Als eine der letzten wesentlichen Maßnahmen steht nun die Erneuerung der Fahrbahndecke an.

Aus diesem Grund muss die Kreisstraße EBE 5 im Zeitraum vom 21.10. bis 25.10.2026 für die Durchführung der Deckensanierung vollständig gesperrt werden.

Im Zuge der Baumaßnahme wird die bestehende Asphaltdecke erneuert. Hierfür muss die gesamte Strecke für den öffentlichen Verkehr sowie den Busverkehr gesperrt werden. Eine Durchfahrt ist während der Arbeiten nicht möglich.

Bitte beachten: Die Vollsperrung gilt auch für die Busse! Für diese Tage (davon ein Wochenende) würde der MVV auf die bisherige Ersatzhaltestelle an der Esso-Tankstelle im Gewerbepark (bei Lidl)  setzen.

Hier die Infos (siehe PDF im Anhang) zu den  Buslinien und Haltestellen:

Hinweise des MVV zum Busverkehr

Die betroffenen Anlieger werden in einem gesonderten Schreiben über die Zufahrtsmöglichkeiten zu ihren Grundstücken während der Bauzeit informiert. Sofern Grundstücke aufgrund der Bauarbeiten zeitweise nicht angefahren werden können, bitten wir die Anwohner, ihre Fahrzeuge außerhalb des Baufeldes auf den hierfür ausgewiesenen Stellflächen abzustellen. Informationen zu den verfügbaren Parkmöglichkeiten werden ebenfalls im gesonderten Anliegerschreiben bekannt gegeben.

Für Landwirte wird während des genannten Zeitraums keine Zufahrt zu den an die Baustrecke angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen möglich sein. Wir bitten, dies bei der Bewirtschaftung der Flächen sowie bei erforderlichen Arbeiten entsprechend zu berücksichtigen.

Hinweis zur Witterung:
Die vorgesehenen Asphaltarbeiten sind stark von den Wetterverhältnissen abhängig. Bei ungünstiger Witterung kann es zu Verschiebungen der Bauarbeiten und der damit verbundenen Sperrzeiten kommen. Da sich entsprechende Änderungen oftmals erst kurzfristig abzeichnen, können Terminverschiebungen gegebenenfalls nur mit kurzer Vorlaufzeit mitgeteilt werden.

Wir bitten um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Einschränkungen und bedanken uns für Ihre Geduld während der Bauzeit.

Das Bauende der kompletten Maßnahme wird voraussichtlich Ende November 2026 sein.

Bei Fragen zu den Sperrungen und geänderten Bushaltestellen wenden Sie sich gerne an uns im Rathaus unter 08121 47 44 0

Neuausrichtung Kindergärten in Anzing

Neuausrichtung Kindergärten in Anzing

Zusammenlegung St. Michael und „Denk mit Kita Anzing“ zum 01.09.2027

Zum Kindergartenjahr 2027/2028 gibt es Veränderungen im Bereich der Kindergärten in Anzing. „Wir werden zum 1. September 2027 drei statt bisher vier Kindergärten haben“, so Bürgermeisterin Kathrin Alte.  Notwendig seien die Änderungen aus wirtschaftlichen Gründen und aufgrund sinkender Kinderzahlen.

Die Änderungen im Einzelnen:

  • Die bestehenden Gruppen aus dem Kindergarten „Denk mit Kita“ werden in Zukunft am Standort Schulstraße/Loherweg in den Kindergarten St. Michael integriert. Dieser umfasst künftig drei Kindergartengruppen und eine Krippengruppe.
  • Dies bedeutet einen Anbau an der bisherigen Einrichtung, über den der Gemeinderat noch im Herbst beraten wird. Eine Erweiterung dieser Einrichtung war bereits in den Planungen 2020/2021 vorgesehen, so dass eine schnelle Umsetzung möglich ist.
  • Der bisherige Standort des Kindergartens St. Michael, ebenfalls Schulstraße, gegenüber dem Rathaus, wird geschlossen. Hintergrund ist, dass aufgrund rückläufiger Nachfrage nach Kitaplätzen der Anbau des ehemaligen „Denk mit Kita“ Kindergartens gegenüber einer Erbpacht und aufwendigen Sanierung des bestehenden Standortes von St. Michael finanziell die bessere Entscheidung war.
  • Der Gemeinderat hat bereits über die künftige Trägerschaft entschieden: Der katholische Kindergartenverbund Poing-Anzing-Forstinning wird die Einrichtung in der Schulstraße / Loherweg ab September 2027 betreiben.

Verwaltung und Gemeinderat haben sich diese Entscheidungen nicht leicht gemacht, betont Bürgermeisterin Kathrin Alte. Dauerhaft vier Einrichtungen zu betreiben, sei für eine Gemeinde in der Größe Anzings eine große Herausforderung. „Wir bitten die betroffenen Familien und insbesondere die Mitarbeiterinnen beider Kindergärten um Verständnis“, so Alte. Bei „Denk mit Kita“ bedanken wir uns für die immer gute Zusammenarbeit. Träger und das pädagogische Fachpersonal haben eine hervorragende Arbeit geleistet. Die Entscheidung, die nun größere Einrichtung in katholische Trägerschaft zu geben, habe mit der jahrzehntelangen Verbundenheit der Gemeinde mit dem St.Michael-Kindergarten zu tun. „Der katholische Kindergarten gehört zur Tradition in Anzing und ist Teil der Dorfgemeinschaft“, so Alte. Dies solle künftig erhalten bleiben.

Die Bürgermeisterin betont, dass jedes Kind in Anzing auch im neuen Jahr einen Betreuungsplatz hat. Die Details der Übernahme der Trägerschaft, die geplanten baulichen Veränderungen und die Auswirkungen auf das Kindergartenjahr – soweit bereits bekannt –  haben die Gemeinde und beiden Träger an zwei Elternabenden am Dienstag, 7.Oktober (Denk mit Kita) und Mittwoch, 8.Oktober (St. Michael) erläutert. Der Anzinger Gemeinderat wird in seiner Sitzung am Dienstag, 13. Oktober, über die Bauweise des Anbaus der neuen Einrichtung beraten.

 

Für Rückfragen:

Kathrin Alte

Erste Bürgermeisterin

Kathrin.alte@anzing.bayern.de

Mobil: 0175/9670834

 

 

Stellenausschreibung Bauhof

Die Gemeinde Anzing (ca. 4.500 Einwohner) im Landkreis Ebersberg sucht

zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen

 

Bauhofmitarbeiter (m/w/d)

unbefristet in Vollzeit.

 

Ihre Aufgabenschwerpunkte sind u.a.:

  • Pflege der kommunalen Grünflächen
  • Unterhalt und Instandhaltung der gemeindlichen Liegenschaften
  • Unterhalt und Pflege der Straßen und Wege
  • Pflege der eigenen Maschinen, Geräte und Fahrzeuge
  • Übernahme von Winterdienst

 

Wir erwarten von Ihnen:

  • abgeschlossene Berufsausbildung in einem Handwerksberuf
  • Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und körperliche Belastbarkeit
  • eigenverantwortliche und zuverlässige Arbeitsweise
  • Führerschein der Klasse CE oder C1E wäre wünschenswert

 

Wir bieten Ihnen:

  • eine vielseitige und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem engagierten Team
  • ein unbefristetes Arbeitsverhältnis
  • einen krisensicheren Arbeitsplatz
  • Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung, sowie Führerschein der Klasse C
  • eine leistungs- und tarifgerechte Bezahlung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) einschließlich der üblichen Zusatzleistungen (Großraumzulage, Leistungsprämie, Jahressonderzahlung)

 

Wir haben Ihr Interesse geweckt?

Dann senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse) bitte bis spätestens 30.10.2026 an Herrn Johannes Finauer, Gemeinde Anzing, Schulstraße 1, 85646 Anzing oder gerne per E-Mail (pdf-Dokumente) an: johannes.finauer@anzing.bayern.de.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Daniel Zygalakis unter Tel. 08121/4744-15 oder unter der E-Mail-Adresse daniel.zygalakis@anzing.bayern.de gerne zur Verfügung.

Wir suchen Bücherwurm mit Herz!

LEITUNG (m/w/d) für Gemeindebücherei gesucht

„Offen – nett – guad drauf: di brauch´ma!“

________________________________________
IHRE AUFGABEN
• Organisation und Koordination des Büchereibetriebs
• Planung und Durchführung von Veranstaltungen
• Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation
• Koordination eines Teams aus 7 ehrenamtlichen Helferinnen
• Verwaltung (Abrechnung, Kasse, Mahnwesen, Statistik, Jahresabschluss)
• Zusammenarbeit mit Pfarrei, Gemeinde und Michaelsbund
• Bestandspflege und Weiterentwicklung der Bücherei

________________________________________
WAS SIE MITBRINGEN SOLLTEN
• Organisationstalent & Verantwortungsbewusstsein
• Freude an Teamarbeit und Kommunikation
• EDV-Kenntnisse (Microsoft Office) und Interesse am Erlernen der Bibliothekssoftware
________________________________________
RAHMENBEDINGUNGEN
• Minijob mit der Möglichkeit zur Weiterentwicklung
• je nach Arbeitsaufwand zusätzlicher ehrenamtlicher Einsatz möglich
• Öffnungszeiten der Bücherei sollten abgedeckt sein
• freundliches, engagiertes Team, wertschätzendes Miteinander
• sinnstiftende, kreative Aufgabe mit viel Gestaltungsspielraum
________________________________________
FRAGEN?
Wenden Sie sich gerne in der Bücherei an die bisherige Leitung, Frau Strobl.

 

MELDE DICH GLEICH BEI UNS!

BEWERBUNGEN BITTE PER MAIL:
Gemeinde Anzing
Herrn Zygalakis
daniel.zygalakis@anzing.bayern.de
08121/4744 15

 

 

Grundsteuer in Bayern – Anzeige von Änderungen

Das Bayerischen Landesamt für Steuern hat einen Flyer zum Thema „Grundsteuer in Bayern – Anzeige von Änderungen“ herausgegeben.
Leider wurden uns keine gedruckten Exemplare zur Verfügung gestellt.

Hier finden Sie den Flyer mit wichtigen Informationen rund die Anzeige von Änderungen in Sachen Grundsteuer:

Grundsteuer in Bayern Anzeige von Änderungen

 

Mikrozensus 2026 in Bayern

Mikrozensus 2026 startet: 130 000 Bürgerinnen und Bürger
werden befragt
Mikrozensus liefert wichtige Daten zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der
Bevölkerung
Jedes Jahr wird in Bayern – wie im gesamten Bundesgebiet – der Mikrozensus durchgeführt. Diese Haushaltsbefragung ermittelt Daten zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bevölkerung. Bundesweit sind ein Prozent der Bevölkerung und damit in Bayern rund 130 000 Personen auskunftspflichtig. Mit ihrer Teilnahme tragen die Befragten dazu bei, dass politische Entscheidungen faktenbasiert getroffen werden
können. Die Befragung erfolgt als Telefoninterview oder Online-Befragung.

Der Mikrozensus ist die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland. Im
Rahmen dieser Erhebung geben in Bayern jedes Jahr rund 130 000 Personen in etwa
65 000 Haushalten stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger des Freistaats Aus-
kunft zu ihren Arbeits- und Lebensbedingungen. Damit tragen die befragten Personen
dazu bei, die wirtschaftliche und soziale Lage der Haushalte zu verstehen und die Le-
bensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern. Nur durch verlässliche, qualitativ
hochwertige Daten können politische Entscheidungen zum Beispiel zur Bekämpfung
von Armut, zur Förderung von Kinderbetreuung oder zur Unterstützung von Rentnerin-
nen und Rentnern faktenbasiert und zielgerichtet getroffen werden.
Wer muss teilnehmen und wie läuft die Mikrozensuserhebung ab?
Die Auswahl der zu befragenden Haushalte erfolgt nach einem mathematisch-statisti-
schen Zufallsverfahren, das zunächst Gebäude- bzw. Gebäudeteile für die Teilnahme
am Mikrozensus auswählt. Befragt werden die Bewohnerinnen und Bewohner dieser
Gebäude. Ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte konkretisieren dazu die Stichprobe
über die Klingelschilder. Dabei können sie sich als Erhebungsbeauftragte des Bayeri-
schen Landesamts für Statistik ausweisen.
Anschließend werden die ausgewählten Haushalte vom Landesamt für Statistik schrift-
lich zur Teilnahme am Mikrozensus aufgefordert. Mit dem Schreiben werden die Haus-
halte ausführlich über die Erhebung informiert. Die Fragen des Mikrozensus können
entweder im Rahmen eines Telefoninterviews oder einer Online-Befragung beantwor-
tet werden. Für die Telefoninterviews sind bayernweit etwa 130 Erhebungsbeauftragte
im Einsatz, die sorgfältig ausgewählt und für die Durchführung der Interviews umfas-
send geschult wurden. Die Befragungen finden ganzjährig von Januar bis Dezember
statt.
Es besteht Auskunftspflicht
Fundierte Entscheidungen kann die Politik nur auf Basis verlässlicher und repräsenta-
tiver Ergebnisse treffen. Um dies zu gewährleisten, besteht nach dem Mikrozensusge-
setz Auskunftspflicht. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und aus-
schließlich für statistische Zwecke verwendet. Dabei werden die Ergebnisse in aggre-
gierter Form veröffentlicht, so dass kein Rückschluss auf einzelne Personen möglich
ist.

Hinweise:
Was unterscheidet den Mikrozensus vom Zensus?

Zu beachten ist, dass es sich bei Zensus und Mikrozensus um zwei voneinander unabhängige Erhebungen handelt:

Der Zensus ist die größte amtliche Statistik Deutschlands und findet als eine Art Groß-inventur der Gesellschaft alle 10 Jahre statt. Diese Erhebung dient der Ermittlung der amtlichen Einwohnerzahl. In der Personenbefragung des Zensus 2022 wurden ca.13 Prozent der Bevölkerung zu demografischen Merkmalen befragt. Zusätzlich wurden in der Gebäude- und Wohnungszählung als Vollerhebung Merkmale wie Wohnfläche, Heizungsart, Ausstattung und Kaltmiete für alle Wohngebäude und Wohnungen in Bayern erhoben.

Der Mikrozensus findet im Unterschied zum Zensus jährlich statt. Mit einem Prozent der Bevölkerung werden deutlich weniger Personen befragt. Im Mittelpunkt stehen hier Daten zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bevölkerung sowie deren Entwicklung. Auskunftspflicht besteht für beide Erhebungen.

 

Weitere Informationen:

Ausführliche Informationen zum Mikrozensus finden Sie unter:
https://www.statistik.bayern.de/statistik/gebiet_bevoelkerung/mikrozensus/index.html

http://www.statistik.bayern.de Das Bayerische Landesamt für Statistik ist der zentrale Informationsdienst-
leister für die amtliche Statistik in Bayern mit Sitz in Fürth und Schweinfurt. Zu seinen Hauptaufgaben ge-
hören vor allem die Erhebung und Aufbereitung gesetzlich angeordneter Statistiken.

https://www.statistik.bayern.de/presse/mitteilungen/2026/pm004/index.html

Pressemitteilung 004/2026/42/A vom 13. Januar 2026, Bayerisches Landesamt für Statistik

Hitzeschutz Infos und Tipps

RICHTIGER UMGANG MIT HITZE

Tipps für heiße Tage

 

Nicht jedem macht extreme Hitze gleichermaßen zu schaffen. Vor allem Menschen ab dem 65. Lebensjahr, die alleine leben und pflegebedürftige Menschen sind stark gefährdet. Die Gefahr steigt mit zunehmendem Alter, weil die Fähigkeit des Körpers zur Selbstkühlung durch Schwitzen abnimmt. Häufig haben ältere Menschen ein mangelndes Durstempfinden, trinken also entsprechend zu wenig, was die Fähigkeit zu schwitzen weiter reduziert. So kann sich die Temperatur des Körpers bei Hitze schnell auf ein gesundheitsgefährdendes Niveau erhöhen. Doch nicht nur ältere Menschen sind gefährdet, auch folgende Gruppen zählen zur Risikogruppe und sollten der Hitze nicht leichtfertig begegnen:

  • Generation des Alters 65+
  • Säuglinge und Kleinkinder
  • Schwangere
  • Menschen mit Unterernährung
  • Menschen mit Übergewicht
  • Personen, die körperlich schwer und im Freien arbeiten
  • Personen, die intensiv Sport treiben
  • Obdachlose
  • Menschen mit akuten Erkrankungen (z.B. Durchfall, Fieber)
  • Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen (z. B. von Herz / Kreislauf, Atemwegen / Lunge, Nervensystem / Psyche, Nieren)
  • Menschen, die regelmäßig Alkohol oder Drogen konsumieren
  • Menschen, die bestimmte Medikamente einnehmen, die dem Körper Flüssigkeit entziehen oder die Temperaturregulation stören, z. B. Schlafmittel,

 

Tipps für einen kühlen Kopf bei Hitze:

 

  1. Körper kühlen
  • Kühl duschen und baden
  • Kühle Arm- und Fußbäder
  • Feuchte Tücher und Wasserspray
  • Anstrengung vermeiden

 

  1. Viel trinken:
  • In regelmäßigen Abständen trinken (mind. 2 Liter pro Tag), am besten Wasser und ungesüßte Tees oder verdünnte Saftschorlen (nicht eiskalt trinken)
  • Kaffee, stark gezuckerte und alkoholische Getränke meiden, denn sie entziehen dem Körper Flüssigkeit

 

  • Leichte, frische Speisen
  • Mehrere kleinere Mahlzeiten mit möglichst hohem Wassergehalt (z.B. Obst, Gemüse, Blattsalate)
  • Eiweißreiche Nahrungsmittel wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse sollten gemieden oder reduziert werden, denn sie erhöhen die Körperwärme

 

  1. Gut schlafen durch:
  • Wechsel in kühlere Räume
  • Leichte Bettdecke und Schlafkleidung
  • Wärmflasche mit kaltem Wasser

 

  1. Hitze vermeiden:
  • Tagsüber Fenster und Rollläden/Vorhänge schließen, nachts lüften
  • Zimmer kühl halten durch die reduzierte Nutzung von Elektrogeräten (Backofen, Herd, Wäschetrockner, Spülmaschine)
  • Kopfbedeckung und lockere, helle, dünne Kleidung tragen
  • Sonnenschutzcreme und Sonnenbrille verwenden
  • Mittagsruhe halten
  • Körperliche Aktivitäten und Erledigungen in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen, das gilt auch für Arztbesuche
  • Pflanzen auf Balkon und Terrasse spenden Schatten, halten Sonnenstrahlung (in die Innenräume) ab, schlucken Lärm und können für eine bessere Luft sorgen

 

  1. Kontakt aufnehmen:
  • Achten Sie auf sich und andere, vor allem auf Kinder und ältere Menschen oder alleinlebende Menschen (täglicher Anruf, Unterstützung beim Einkauf)
  • Kontaktieren Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt bei folgenden Symptomen: Erschöpfung, Blässe/Röte, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Kurzatmigkeit, Verwirrtheit, Unruhe, Appetitlosigkeit, Muskelschmerzen, Infektion, Verstopfung, erhöhte Temperatur oder Fieber, Erbrechen

 

  1. Medikamenteneinnahme prüfen:
  • Ärztlichen Rat bezüglich der Dosierung und Einnahme in einer Hitzewelle einholen, besonders bei regelmäßiger Einnahme von blutdrucksenkenden Mitteln wie Betarezeptorenblocker und Diuretika (Entwässerungsmittel), Schlaf- und Beruhigungsmitteln oder bestimmten Antidepressiva und Neuroleptika
  • Medikamente richtig lagern (bei hohen Temperaturen im Zweifel im Kühlschrank, Packungsbeilage beachten)

 

Weitere Informationen und Warnungen vor Hitze finden Sie in verschiedenen Wetter-Apps oder online, wie zum Beispiel beim Deutschen Wetterdienst und https://hitze.info/

 

ZUNEHMENDE HITZE

Hitzeanpassung wird auch in Bayern immer wichtiger

Endlich Sommer! Die Sonne macht gute Laune, die Menschen sind viel an der frischen Luft und irgendwie geht alles leichter von der Hand. Bis zur ersten „Hitzewelle“, die sich bei vielen belastend auf Wohlbefinden und Gesundheit auswirken kann. Verantwortlich für die Hitzebelastung sind heiße Tage mit einem Temperaturmaximum von mindestens 30 °C bei gleichzeitiger Windstille oder nur sehr schwachem Wind. Ihnen folgen häufig Tropennächte, in denen die Lufttemperatur nicht unter 20 °C fällt. Hält dieser Zustand mehrere Tage und Nächte an, sprechen wir von einer Hitzewelle.

Immer heißere Tage und Rekordtemperaturen stehen uns bevor. Der richtige Umgang vor und während der Hitzewellen wird auch in Bayern immer notwendiger.

Hitze kann den Körper belasten und zu Dehydrierung, Hitzschlag, Sonnenbrand oder Kreislaufversagen führen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder, chronisch Kranke und Obdachlose.

Die Jahresmitteltemperatur in Bayern hat seit der Mitte des 20. Jahrhunderts bereits um 1,9 °C zugenommen. Einhergehend mit einer Zunahme der Jahresmitteltemperatur ist auch die Hitzebelastung in Bayern gestiegen. Deutlich macht dies der Anstieg der Anzahl der Hitzetage um neun Tage seit der Mitte des letzten Jahrhunderts. Klimasimulationen zeigen eine weitere Zunahme der Hitzetage bis zum Ende dieses Jahrhunderts. (Quelle: Bayerisches Klimainformationssystem)

Auswirkungen durch den Klimawandel und steigende Temperaturen beeinflussen verschiedenen Bereiche der menschlichen Gesundheit. Durch längere Vegetationsperioden steigt die Belastung von Allergikerinnen und Allergikern durch luftgetragene Allergene (z. B. Pollen), die Einbürgerung neuer allergieauslösender Pflanzenarten (z. B. Beifuß-Ambrosie) und die Ausbreitung von Insekten mit allergenem Potenzial (z. B. Eichenprozessionsspinner) und von Krankheitserregern (z. B. Hantavirus, Borreliose, Dengue-Virus) und deren Überträgern (Nager, Zecken, Stechmücken) wird gefördert. Durch Hitzestress nehmen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, Stoffwechselstörungen und Erkrankungen der Nieren und Atemwege zu. Erhöhte Wassertemperaturen führen zu zunehmender Nährstoffanreicherung, stärkere Vermehrung von Parasiten und sinkende Badewasserqualität z. B. durch vermehrte Blaualgenbildung oder Vermehrung von Vibrionen. Durch Ozon und UV-Strahlung besteht ein erhöhtes Hautkrebsrisiko durch höhere Exposition gegenüber UV-Strahlung, wenn mehr Zeit im Freien verbracht wird sowie Atembeschwerden und Reizwirkungen durch bodennahes Ozon an Tagen mit hoher UV-Belastung. (Quelle: Klimasteckbrief Oberbayern- Bayerisches Landesamt für Umwelt, 2022)

 

 

Freiwilliges Soziales Jahr an der OGS

Bauprojekt „Alte Schmiede“

Bild: Architekturbüro Laubender

 

Bauprojekt „Alte Schmiede“: Gemeinderat favorisiert Variante C

In seiner Sitzung am Dienstag, 3. Dezember, hat der Anzinger Gemeinderat die nächsten Weichen für das Bauprojekt „Alte Schmiede“ in der Högerstraße 25 gestellt. Das beauftragen Architekten Michael Laubender und Pia Repper vom Büro Laubender stellten drei möglich Varianten vor.  Aus dem alten Gebäude soll im Anzinger Ortskern mit Unterstützung von Städtebauförderungsmitteln im Programm „Innen statt Außen“ Schulungsräume für die Musikschule entstehen. Hierfür wurde die Mittel bei der Regierung von Oberbayern bereits beantragt.

In der Diskussion mit den Gemeinderäten wurde deutlich, dass die Variante C favorisiert wird: Die „Alte Schmiede“ soll kernsaniert werden und im Gebäude entstehen drei Unterrichtsräume. Für die für die Musikschule notwendigen Funktionsräume – Büro, Teeküche, Lager, Heizung, Technik – soll auf der Südseite ein baugleicher Zwilling entstehen, in dem diese untergebracht sind.

Der Gemeinderat befürwortete einstimmig die dritte Variante, da hier der Platz optimal ausgenutzt wird und ein kleiner Innenhof entsteht, in dem künftig auch Veranstaltungen stattfinden können.
Zudem sind bei Variante C der Brandschutz oder die Thematik der Abstandsflächen leichter umzusetzen. Die Grobkostenschätzung dieser Planung liegt bei rund 880.000 Euro Gesamtkosten. Bürgermeisterin Kathrin Alte: „Das ist eine erste Einschätzung, bei der noch viel „Luft“ ist!“  Zum Beispiel soll – wie in der Planung der Architekten noch vorgesehen war – kein Keller entstehen, was die Kosten in diesem Bereich senken würde. Die Variante C wird nun weiter vertieft, dazu gehört die Planung der Haustechnik.

Voraussetzung für die Realisierung des Projekts ist die im „Innen statt Außen“-Programm der Regierung mögliche hohe Förderung von 80 Prozent. „Ohne diese Förderung ist die Sanierung der „Alten Schmiede“ für die Gemeinde Anzing schwierig und Stand heute nicht realisierbar“, so Alte. Im Früher 2025 steht die Gesamtplanung mit genauen Kosten dann wieder auf der Tagesordnung des Gemeinderats.

 

 

 

Lastenfahrrad leihen

Lastenfahrrad leihen

Die Gemeinde Anzing verleiht kostenlos für alle Bürgerinnen und Bürger ein elektrisches Lastenfahrrad. Wir wollen damit eine klimafreundliche Alternative für den Transport von größeren Gegenständen oder auch einer kleinen Kinderschar anbieten.

Wie läuft das Buchungsverfahren ab?

Das Lastenfahrrad können Sie hier online reservieren. Im Kalender des Buchungssystems können Sie freie Termine einsehen. Bitte geben Sie dafür Ihren Namen und eine Telefonnummer an. Sie erhalten eine Bestätigung per E-Mail. Alternativ können Sie das Lastenfahrrad auch telefonisch buchen. Das Rad kann von Montag bis Donnerstag maximal für 24 Stunden und von Freitag bis Montag für drei Tage ausgeliehen werden. Alle weiteren Konditionen können Sie in den Nutzungsbedingungen nachlesen.

Ausleihe

Am Tag der Ausleihe kann das Rad im Rathaus, Schulstraße 1, abgeholt werden. Für die Ausleihe werden ein gültiger Personalausweis sowie 25 Euro Kaution benötigt. Die Rückgabe erfolgt ebenfalls am Rathaus. Am Wochenende oder an gesetzlichen Feiertagen ist eine Ausleihe oder Rückgabe nicht möglich.

Kontakt

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Jürgen Töpper(juergen.toepper@anzing.bayern.de), Telefon 08121/4744 35).

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit unserem Lastenrad!