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12.03.2026 Probealarm bayernweit

Landesweiter Probealarm am 12. März 2026

Mit einem Heulton von einer Minute Dauer wird am Donnerstag, den 12. März 2026, ab 11:00 Uhr in weiten Teilen Bayerns die Auslösung des Warnsystems zur Warnung der Bevölkerung geprobt.
Neben den vorhandenen Sirenen der Gemeinden und Kreisverwaltungsbehörden werden auch weitere Warnmittel eingesetzt.
Der Probealarm dient dazu, die Funktionsfähigkeit der vorhandenen Warnsysteme zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung des Sirenensignals hinzuweisen. Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Auch der Entwarnungston soll bei einem Teil der Sirenen in Bayern getestet werden. Hierbei handelt es sich um einen gleichbleibenden Heulton, der eine Minute dauert.

Grundsteuer in Bayern – Anzeige von Änderungen

Das Bayerischen Landesamt für Steuern hat einen Flyer zum Thema „Grundsteuer in Bayern – Anzeige von Änderungen“ herausgegeben.
Leider wurden uns keine gedruckten Exemplare zur Verfügung gestellt.

Hier finden Sie den Flyer mit wichtigen Informationen rund die Anzeige von Änderungen in Sachen Grundsteuer:

Grundsteuer in Bayern Anzeige von Änderungen

 

VHS Kurs zur Kommunalwahl

Die Kommunalwahl rückt näher. Die VHS Vaterstetten bietet eine Veranstaltung dazu an, die nochmal erklärt, wie solch eine Wahl funktioniert, im Speziellen die durchaus komplexe Kommunalwahl.

Mit dem Dozenten Paul Gaedtke hat die Volkshochschule nach eigenen Angaben einen sehr versierten und qualifizierten Referenten.

Bitte streuen Sie diese Infos in Ihren Gemeinden/Organisationen und Unternehmen, damit sich möglichst viele Menschen anmelden.

https://www.vhs-vaterstetten.de/kurssuche/kurs/Kommunalwahl-in-Bayern-2026/U0101

Wie immer wird die Veranstaltung auch als Live-Stream angeboten:

https://www.youtube.com/watch?v=My9a8NDQwts

 

 

Mikrozensus 2026 in Bayern

Mikrozensus 2026 startet: 130 000 Bürgerinnen und Bürger
werden befragt
Mikrozensus liefert wichtige Daten zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der
Bevölkerung
Jedes Jahr wird in Bayern – wie im gesamten Bundesgebiet – der Mikrozensus durchgeführt. Diese Haushaltsbefragung ermittelt Daten zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bevölkerung. Bundesweit sind ein Prozent der Bevölkerung und damit in Bayern rund 130 000 Personen auskunftspflichtig. Mit ihrer Teilnahme tragen die Befragten dazu bei, dass politische Entscheidungen faktenbasiert getroffen werden
können. Die Befragung erfolgt als Telefoninterview oder Online-Befragung.

Der Mikrozensus ist die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland. Im
Rahmen dieser Erhebung geben in Bayern jedes Jahr rund 130 000 Personen in etwa
65 000 Haushalten stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger des Freistaats Aus-
kunft zu ihren Arbeits- und Lebensbedingungen. Damit tragen die befragten Personen
dazu bei, die wirtschaftliche und soziale Lage der Haushalte zu verstehen und die Le-
bensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern. Nur durch verlässliche, qualitativ
hochwertige Daten können politische Entscheidungen zum Beispiel zur Bekämpfung
von Armut, zur Förderung von Kinderbetreuung oder zur Unterstützung von Rentnerin-
nen und Rentnern faktenbasiert und zielgerichtet getroffen werden.
Wer muss teilnehmen und wie läuft die Mikrozensuserhebung ab?
Die Auswahl der zu befragenden Haushalte erfolgt nach einem mathematisch-statisti-
schen Zufallsverfahren, das zunächst Gebäude- bzw. Gebäudeteile für die Teilnahme
am Mikrozensus auswählt. Befragt werden die Bewohnerinnen und Bewohner dieser
Gebäude. Ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte konkretisieren dazu die Stichprobe
über die Klingelschilder. Dabei können sie sich als Erhebungsbeauftragte des Bayeri-
schen Landesamts für Statistik ausweisen.
Anschließend werden die ausgewählten Haushalte vom Landesamt für Statistik schrift-
lich zur Teilnahme am Mikrozensus aufgefordert. Mit dem Schreiben werden die Haus-
halte ausführlich über die Erhebung informiert. Die Fragen des Mikrozensus können
entweder im Rahmen eines Telefoninterviews oder einer Online-Befragung beantwor-
tet werden. Für die Telefoninterviews sind bayernweit etwa 130 Erhebungsbeauftragte
im Einsatz, die sorgfältig ausgewählt und für die Durchführung der Interviews umfas-
send geschult wurden. Die Befragungen finden ganzjährig von Januar bis Dezember
statt.
Es besteht Auskunftspflicht
Fundierte Entscheidungen kann die Politik nur auf Basis verlässlicher und repräsenta-
tiver Ergebnisse treffen. Um dies zu gewährleisten, besteht nach dem Mikrozensusge-
setz Auskunftspflicht. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und aus-
schließlich für statistische Zwecke verwendet. Dabei werden die Ergebnisse in aggre-
gierter Form veröffentlicht, so dass kein Rückschluss auf einzelne Personen möglich
ist.

Hinweise:
Was unterscheidet den Mikrozensus vom Zensus?

Zu beachten ist, dass es sich bei Zensus und Mikrozensus um zwei voneinander unabhängige Erhebungen handelt:

Der Zensus ist die größte amtliche Statistik Deutschlands und findet als eine Art Groß-inventur der Gesellschaft alle 10 Jahre statt. Diese Erhebung dient der Ermittlung der amtlichen Einwohnerzahl. In der Personenbefragung des Zensus 2022 wurden ca.13 Prozent der Bevölkerung zu demografischen Merkmalen befragt. Zusätzlich wurden in der Gebäude- und Wohnungszählung als Vollerhebung Merkmale wie Wohnfläche, Heizungsart, Ausstattung und Kaltmiete für alle Wohngebäude und Wohnungen in Bayern erhoben.

Der Mikrozensus findet im Unterschied zum Zensus jährlich statt. Mit einem Prozent der Bevölkerung werden deutlich weniger Personen befragt. Im Mittelpunkt stehen hier Daten zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bevölkerung sowie deren Entwicklung. Auskunftspflicht besteht für beide Erhebungen.

 

Weitere Informationen:

Ausführliche Informationen zum Mikrozensus finden Sie unter:
https://www.statistik.bayern.de/statistik/gebiet_bevoelkerung/mikrozensus/index.html

http://www.statistik.bayern.de Das Bayerische Landesamt für Statistik ist der zentrale Informationsdienst-
leister für die amtliche Statistik in Bayern mit Sitz in Fürth und Schweinfurt. Zu seinen Hauptaufgaben ge-
hören vor allem die Erhebung und Aufbereitung gesetzlich angeordneter Statistiken.

https://www.statistik.bayern.de/presse/mitteilungen/2026/pm004/index.html

Pressemitteilung 004/2026/42/A vom 13. Januar 2026, Bayerisches Landesamt für Statistik

Umstufung Schulstraße

Über die beabsichtigte Umstufung von Teilabschnitten der Kreisstraße EBE 01 (Schulstraße) und der Gemeindeverbindungsstraße (GVS) /Ortsstraße „Gewerbepark“ Gemeinde Anzing, im Landkreis Ebersberg.

Der Landkreis Ebersberg und die Gemeinde Anzing beabsichtigen die im Plan dargestellten Teile der EBE 01 und GVS/Ortsstraße umzustufen.

  • Abstufung der EBE 01 (ab Gewerbepark bis einschließlich Schulstraße)

zur GVS/Ortstraße

  • Aufstufung der GVS/Ortstraße (Gewerbepark) zur EBE 01

Begründung:

Straßen sind in diejenige Straßenklasse einzustufen, deren Verkehrsbedeutung sie entsprechen (vgl. Art. 3, Art. 7 BayStrWG). Hat sich die Verkehrsbedeutung einer Straße geändert, so ist sie in die entsprechende Straßenklasse umzustufen (Aufstufung, Abstufung).

Die Verfügung ist vorgesehen zum: 31.12.2025

Die o.g. Umstufungen werden hiermit gem.  Art. 7 Abs. 4 BayStrWG angekündigt.

Anzing, den 15.09.2025

Hitzeschutz Infos und Tipps

RICHTIGER UMGANG MIT HITZE

Tipps für heiße Tage

 

Nicht jedem macht extreme Hitze gleichermaßen zu schaffen. Vor allem Menschen ab dem 65. Lebensjahr, die alleine leben und pflegebedürftige Menschen sind stark gefährdet. Die Gefahr steigt mit zunehmendem Alter, weil die Fähigkeit des Körpers zur Selbstkühlung durch Schwitzen abnimmt. Häufig haben ältere Menschen ein mangelndes Durstempfinden, trinken also entsprechend zu wenig, was die Fähigkeit zu schwitzen weiter reduziert. So kann sich die Temperatur des Körpers bei Hitze schnell auf ein gesundheitsgefährdendes Niveau erhöhen. Doch nicht nur ältere Menschen sind gefährdet, auch folgende Gruppen zählen zur Risikogruppe und sollten der Hitze nicht leichtfertig begegnen:

  • Generation des Alters 65+
  • Säuglinge und Kleinkinder
  • Schwangere
  • Menschen mit Unterernährung
  • Menschen mit Übergewicht
  • Personen, die körperlich schwer und im Freien arbeiten
  • Personen, die intensiv Sport treiben
  • Obdachlose
  • Menschen mit akuten Erkrankungen (z.B. Durchfall, Fieber)
  • Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen (z. B. von Herz / Kreislauf, Atemwegen / Lunge, Nervensystem / Psyche, Nieren)
  • Menschen, die regelmäßig Alkohol oder Drogen konsumieren
  • Menschen, die bestimmte Medikamente einnehmen, die dem Körper Flüssigkeit entziehen oder die Temperaturregulation stören, z. B. Schlafmittel,

 

Tipps für einen kühlen Kopf bei Hitze:

 

  1. Körper kühlen
  • Kühl duschen und baden
  • Kühle Arm- und Fußbäder
  • Feuchte Tücher und Wasserspray
  • Anstrengung vermeiden

 

  1. Viel trinken:
  • In regelmäßigen Abständen trinken (mind. 2 Liter pro Tag), am besten Wasser und ungesüßte Tees oder verdünnte Saftschorlen (nicht eiskalt trinken)
  • Kaffee, stark gezuckerte und alkoholische Getränke meiden, denn sie entziehen dem Körper Flüssigkeit

 

  • Leichte, frische Speisen
  • Mehrere kleinere Mahlzeiten mit möglichst hohem Wassergehalt (z.B. Obst, Gemüse, Blattsalate)
  • Eiweißreiche Nahrungsmittel wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse sollten gemieden oder reduziert werden, denn sie erhöhen die Körperwärme

 

  1. Gut schlafen durch:
  • Wechsel in kühlere Räume
  • Leichte Bettdecke und Schlafkleidung
  • Wärmflasche mit kaltem Wasser

 

  1. Hitze vermeiden:
  • Tagsüber Fenster und Rollläden/Vorhänge schließen, nachts lüften
  • Zimmer kühl halten durch die reduzierte Nutzung von Elektrogeräten (Backofen, Herd, Wäschetrockner, Spülmaschine)
  • Kopfbedeckung und lockere, helle, dünne Kleidung tragen
  • Sonnenschutzcreme und Sonnenbrille verwenden
  • Mittagsruhe halten
  • Körperliche Aktivitäten und Erledigungen in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen, das gilt auch für Arztbesuche
  • Pflanzen auf Balkon und Terrasse spenden Schatten, halten Sonnenstrahlung (in die Innenräume) ab, schlucken Lärm und können für eine bessere Luft sorgen

 

  1. Kontakt aufnehmen:
  • Achten Sie auf sich und andere, vor allem auf Kinder und ältere Menschen oder alleinlebende Menschen (täglicher Anruf, Unterstützung beim Einkauf)
  • Kontaktieren Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt bei folgenden Symptomen: Erschöpfung, Blässe/Röte, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Kurzatmigkeit, Verwirrtheit, Unruhe, Appetitlosigkeit, Muskelschmerzen, Infektion, Verstopfung, erhöhte Temperatur oder Fieber, Erbrechen

 

  1. Medikamenteneinnahme prüfen:
  • Ärztlichen Rat bezüglich der Dosierung und Einnahme in einer Hitzewelle einholen, besonders bei regelmäßiger Einnahme von blutdrucksenkenden Mitteln wie Betarezeptorenblocker und Diuretika (Entwässerungsmittel), Schlaf- und Beruhigungsmitteln oder bestimmten Antidepressiva und Neuroleptika
  • Medikamente richtig lagern (bei hohen Temperaturen im Zweifel im Kühlschrank, Packungsbeilage beachten)

 

Weitere Informationen und Warnungen vor Hitze finden Sie in verschiedenen Wetter-Apps oder online, wie zum Beispiel beim Deutschen Wetterdienst und https://hitze.info/

 

ZUNEHMENDE HITZE

Hitzeanpassung wird auch in Bayern immer wichtiger

Endlich Sommer! Die Sonne macht gute Laune, die Menschen sind viel an der frischen Luft und irgendwie geht alles leichter von der Hand. Bis zur ersten „Hitzewelle“, die sich bei vielen belastend auf Wohlbefinden und Gesundheit auswirken kann. Verantwortlich für die Hitzebelastung sind heiße Tage mit einem Temperaturmaximum von mindestens 30 °C bei gleichzeitiger Windstille oder nur sehr schwachem Wind. Ihnen folgen häufig Tropennächte, in denen die Lufttemperatur nicht unter 20 °C fällt. Hält dieser Zustand mehrere Tage und Nächte an, sprechen wir von einer Hitzewelle.

Immer heißere Tage und Rekordtemperaturen stehen uns bevor. Der richtige Umgang vor und während der Hitzewellen wird auch in Bayern immer notwendiger.

Hitze kann den Körper belasten und zu Dehydrierung, Hitzschlag, Sonnenbrand oder Kreislaufversagen führen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder, chronisch Kranke und Obdachlose.

Die Jahresmitteltemperatur in Bayern hat seit der Mitte des 20. Jahrhunderts bereits um 1,9 °C zugenommen. Einhergehend mit einer Zunahme der Jahresmitteltemperatur ist auch die Hitzebelastung in Bayern gestiegen. Deutlich macht dies der Anstieg der Anzahl der Hitzetage um neun Tage seit der Mitte des letzten Jahrhunderts. Klimasimulationen zeigen eine weitere Zunahme der Hitzetage bis zum Ende dieses Jahrhunderts. (Quelle: Bayerisches Klimainformationssystem)

Auswirkungen durch den Klimawandel und steigende Temperaturen beeinflussen verschiedenen Bereiche der menschlichen Gesundheit. Durch längere Vegetationsperioden steigt die Belastung von Allergikerinnen und Allergikern durch luftgetragene Allergene (z. B. Pollen), die Einbürgerung neuer allergieauslösender Pflanzenarten (z. B. Beifuß-Ambrosie) und die Ausbreitung von Insekten mit allergenem Potenzial (z. B. Eichenprozessionsspinner) und von Krankheitserregern (z. B. Hantavirus, Borreliose, Dengue-Virus) und deren Überträgern (Nager, Zecken, Stechmücken) wird gefördert. Durch Hitzestress nehmen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, Stoffwechselstörungen und Erkrankungen der Nieren und Atemwege zu. Erhöhte Wassertemperaturen führen zu zunehmender Nährstoffanreicherung, stärkere Vermehrung von Parasiten und sinkende Badewasserqualität z. B. durch vermehrte Blaualgenbildung oder Vermehrung von Vibrionen. Durch Ozon und UV-Strahlung besteht ein erhöhtes Hautkrebsrisiko durch höhere Exposition gegenüber UV-Strahlung, wenn mehr Zeit im Freien verbracht wird sowie Atembeschwerden und Reizwirkungen durch bodennahes Ozon an Tagen mit hoher UV-Belastung. (Quelle: Klimasteckbrief Oberbayern- Bayerisches Landesamt für Umwelt, 2022)

 

 

Bauarbeiten in der Gruber Straße Poing

Ausbau der Ortsdurchfahrt Poing (Gruber Straße)

Halbseitige Sperrung mit Einbahnregelung in der Gruber Straße in Poing
von Montag, 24. März, bis Freitag, 26. September 2025

 

 

Die Gruber Straße wird zwischen dem Kreisel Münchener Str./Kichheimer Allee (bei Tankstelle) und der Einmündung Alte Gruber Straße (Höhe Vauhaus) auf einer Länge von rund einem Kilometer ausgebaut. Los geht es damit am Montag, 24. März. Dauer der Maßnahme ist voraussichtlich 6 Monate bis Freitag, 26. September 2025.

Im Zuge der Maßnahme wird der südliche Gehweg verbreitert und als Geh- und Radweg ausgebaut. Zukünftig wird damit die Möglichkeit bestehen, auf der Südseite Richtung Osten und auf der Nordseite Richtung Westen jeweils auf einem eigenen Geh- und Radweg zu fahren.
Zusätzlich wird die Verkehrssicherheit für die Fußgängerinnen und Fußgänger dann durch insgesamt vier Querungsinseln verbessert

Landrat Robert Niedergesäß erklärt: Mit dem Ausbau der Gruber Straße schaffen wir eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Besonders für Radfahrer sowie Fußgänger bringt die Maßnahme einen großen Gewinn. Dieser Abschnitt ist auch Teil des künftigen Radschnellwegs von München nach Markt Schwaben. Der Landkreis wird dadurch wieder ein Stück weit fahrradfreundlicher. Diese Maßnahme ist eine von vier geplanten Radwegprojekten im Jahr 2025.

Während des Ausbaus ist die Gruber Straße halbseitig gesperrt, es besteht eine Einbahnregelung. Die Umleitung erfolgt kleinräumig über die Kichheimer Allee. Der Kreisverkehr an der Kirchheimer Allee bleibt durchgängig befahrbar. Je nach Bauabschnitt ist auch die Einmündung zur Alte Gruber Straße gesperrt. Die Zufahrt ist über die Bürgerstraße möglich.
Läuft alles nach Plan, ist die Baumaßnahme am Freitag, 26. September 2025 abgeschlossen.

Text + Grafik: Laura Tendel, Pressesprecherin, Büro Landrat

 

 

Freiwilliges Soziales Jahr an der OGS

Gebührenanpassung Abwasserversorgung

Wer sorgt für unsere Schmutzwasserbeseitigung in Anzing?

Das gemeinsame Kommunalunternehmen (gKU) VE München Ost, kurz: VE|MO, ist seit 2009 für die Schmutzwasserentsorgung in 13 Gemeinden und die Trinkwasserversorgung in 7 Gemeinden der Landkreise Ebersberg, Erding und München verantwortlich – eine zentrale Aufgabe des Gemeinwohls, die oft wenig beachtet wird.

Unser Aufgabenbereich

Das gemeinsame Kommunalunternehmen VE|MO mit Sitz in Poing wurde von den 13 Mitgliedsgemeinden Anzing, Aschheim, Egmating, Feldkirchen, Finsing, Grasbrunn, Kirchheim, Kirchseeon, Oberpframmern, Pliening, Poing, Vaterstetten und Zorneding gegründet. Es entsorgt Schmutzwasser aus allen Mitgliedsgemeinden und versorgt die Einwohner von Aschheim (ohne Dornach), Feldkirchen, Kirchheim, Pliening, Poing, Vaterstetten (außer einem Teilgebiet Baldham) und Zorneding mit Trinkwasser. Das Niederschlagswasser gehört nicht zu den Aufgaben von VE|MO; hier ist die jeweilige Gemeinde Ihr Ansprechpartner.
Aus zwei Grundwasserbrunnen wird aus 40 m Tiefe unser Trinkwasser gefördert. Es entstammt dem unterirdischen Grundwasserstrom der Münchner Schotterebene. Das gewonnene Wasser kann ohne Aufbereitung bedingt durch die natürliche Filtration im vorwiegend bewaldeten Wasserschutzgebiet unserer Heimat, in unser Versorgungsnetz eingespeist werden. Das Schmutzwasser fließt durch das Kanalnetz zur zentralen Kläranlage in Finsing, wo es gereinigt und in den Naturkreislauf zurückgeführt wird.

Aktuelle Entwicklungen und Investitionen

In der Verwaltungsratssitzung vom 11.12.2024 wurden wichtige Entscheidungen getroffen:

  • Investitionen: 47,5 Mio. € für die kommenden vier Jahre, darunter ein neuer Trinkwasserbrunnen, redundante Versorgungsleitungen, Digitalisierung der Verwaltung und Sanierung von Pumpwerken.
  • Gebührenanpassung ab 01.01.2025:
    o Trinkwasser: von 1,21 €/m³ auf 1,49 €/m³ netto (+28 Cent), Grundgebühr von 36,00 € auf 42,00 € netto.
    o Schmutzwasser: von 2,27 €/m³ auf 2,87 €/m³ netto (+60 Cent).
    o Beiträge bleiben unverändert.

VE|MO arbeitet kostendeckend nach den gesetzlichen Vorgaben, ohne Gewinnerwirtschaftung.

Digitalisierung: Amtsblatt ab 2025

Ab 2025 wird das Amtsblatt ausschließlich digital auf der VE|MO-Website veröffentlicht. Grundlage dafür ist das Bayerische Digitalgesetz (BayDiG).
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: www.gku-vemo.de. Bei Fragen erreichen Sie uns telefonisch unter 08121/701-0 oder im Notfall unter 0175 261 76 97. Unsere Verwaltung befindet sich in der Blumenstraße 1 in Poing.

Bauprojekt „Alte Schmiede“

Bild: Architekturbüro Laubender

 

Bauprojekt „Alte Schmiede“: Gemeinderat favorisiert Variante C

In seiner Sitzung am Dienstag, 3. Dezember, hat der Anzinger Gemeinderat die nächsten Weichen für das Bauprojekt „Alte Schmiede“ in der Högerstraße 25 gestellt. Das beauftragen Architekten Michael Laubender und Pia Repper vom Büro Laubender stellten drei möglich Varianten vor.  Aus dem alten Gebäude soll im Anzinger Ortskern mit Unterstützung von Städtebauförderungsmitteln im Programm „Innen statt Außen“ Schulungsräume für die Musikschule entstehen. Hierfür wurde die Mittel bei der Regierung von Oberbayern bereits beantragt.

In der Diskussion mit den Gemeinderäten wurde deutlich, dass die Variante C favorisiert wird: Die „Alte Schmiede“ soll kernsaniert werden und im Gebäude entstehen drei Unterrichtsräume. Für die für die Musikschule notwendigen Funktionsräume – Büro, Teeküche, Lager, Heizung, Technik – soll auf der Südseite ein baugleicher Zwilling entstehen, in dem diese untergebracht sind.

Der Gemeinderat befürwortete einstimmig die dritte Variante, da hier der Platz optimal ausgenutzt wird und ein kleiner Innenhof entsteht, in dem künftig auch Veranstaltungen stattfinden können.
Zudem sind bei Variante C der Brandschutz oder die Thematik der Abstandsflächen leichter umzusetzen. Die Grobkostenschätzung dieser Planung liegt bei rund 880.000 Euro Gesamtkosten. Bürgermeisterin Kathrin Alte: „Das ist eine erste Einschätzung, bei der noch viel „Luft“ ist!“  Zum Beispiel soll – wie in der Planung der Architekten noch vorgesehen war – kein Keller entstehen, was die Kosten in diesem Bereich senken würde. Die Variante C wird nun weiter vertieft, dazu gehört die Planung der Haustechnik.

Voraussetzung für die Realisierung des Projekts ist die im „Innen statt Außen“-Programm der Regierung mögliche hohe Förderung von 80 Prozent. „Ohne diese Förderung ist die Sanierung der „Alten Schmiede“ für die Gemeinde Anzing schwierig und Stand heute nicht realisierbar“, so Alte. Im Früher 2025 steht die Gesamtplanung mit genauen Kosten dann wieder auf der Tagesordnung des Gemeinderats.