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Bürgersprechstunde der Bürgermeisterin

Die Erste Bürgermeisterin Kathrin Alte bietet jeden Monat ein- bis zweimal eine Bürgersprechstunde an.

Im Dezember: am 17.12.2020 – aufgrund der Corona-Einschränkungen nur telefonische oder digitale Termine möglich

In der Zeit von 16 bis 18 Uhr haben Anzingerinnen und Anzinger die Gelegenheit zu einem kurzen Gespräch mit Frau Alte.  Bitte vereinbaren Sie dazu einen Termin unter 08121-47 44 11 oder per Mail: sabine.belmer@anzing.bayern.de.

 

Corona Richtlinien aktuell

Glasfaser Ausbau – aktuelle Infos

Derzeit erreichen die Gemeinde Anzing zahlreiche Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger zu den Folgen des Glasfaser-Ausbaus. Viele Straßen, insbesondere die Schillerstraße, Lessingstraße und Jahnstraße, aber auch Kaiserweg, Eichen- und Birkenweg und auch die Gehwege entlang der Högerstraße, sind besonders betroffen.

Bisher nur 86 Hausanschlüsse
Laut Auskunft der Firma Glasfaser sind bisher 86 Hausanschlüsse aktiv, die Zahlen sind nach fast zwei Jahren Bauzeit keineswegs zufriedenstellend. Die Gemeinde ist seit Beginn der Bauarbeiten in regelmäßigem Austausch mit den Verantwortlichen der Glasfaser und deren Subunternehmer Soli Infratec und kontrolliert zudem die Baustellen. Auch die Meldung der Schäden geht in vielen Fällen über das Rathaus. Trotzdem muss nochmals klar gestellt werden, dass die Gemeinde nicht der Auftraggeber der Firma Glasfaser ist. Laut Nutzungsvertrag vom 20.02.2018 stellen wir der Firma Glasfaser die Verkehrswege für den Ausbau zur Verfügung.
Weitere Schritte, wie der Ausbau schneller, effektiver und vor allem ohne bleibende Schäden für Glasfaser-Kunden, Anwohner und auch die Gemeinde bleibt, lassen wir aktuell rechtlich prüfen. Wir werden hier auch nicht nachlassen, bis das Erscheinungsbild unseres Dorfes wieder hergestellt ist und gleichzeitig die Infrastruktur mit Glasfaser ordnungsgemäß erfolgt ist.

Bisher keine Abnahme der Straßen erfolgt
Ziel der Firma Glasfaser ist, das untere Dorf (bis zur Münchner Straße/Mühldorfer Straße) bis zum Wintereinbruch fertig zu stellen. Leider gibt es dazu aktuell keine Information, ob dieses Ziel erreicht werden kann. Die Gemeinde hat bisher noch keine Straßen abnehmen können, da an vielen Stellen die Kabel nicht 40 Zentimeter tief verlegt wurden. Dies ist die Voraussetzung, damit uns möglichst wenig Folgeschäden entstehen. Vor einer offiziellen Abnahme müssen auch alle Schäden, die bereits gemeldet sind, behoben sein. Deshalb bitten wir hier noch um Geduld: Eine Abnahme durch die Gemeinde und ein von uns beauftragtes Ingenieurbüro wird erst erfolgen, wenn alle Arbeiten zufriedenstellend ausgeführt sind. Die Frage, wie lange die Arbeiten in Anzing insgesamt noch andauern, kann derzeit seriös noch nicht beantwortet werden, da es hier keine verlässliche Aussage der Firma Glasfaser gibt.

Wichtige Information aus dem Bauamt

Wichtige Information aus dem Bauamt der Gemeinde Anzing:

Aufgrund personeller Engpässe im Bauamt sind persönliche Auskünfte und Besprechungen mit Bauwerbern nur nach vorheriger Terminvereinbarung  möglich.

Bitte vereinbaren Sie den Termin unter 08121-47 44 11 oder per Mail: sabine.belmer@anzing.bayern.de.

Die Gemeinde bittet bei Terminen im Rathaus auch um Beachtung der derzeitigen Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften (Mund-Nasen-Schutz).

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Keine Annahme von Rentenanträgen möglich

Aufgrund personeller Engpässe im Einwohnermeldeamt der Gemeinde Anzing können derzeit keine Rentenanträge oder Kontenklärungen aufgenommen werden.

Bitte wenden Sie sich direkt an die Deutsche Rentenversicherung unter dem kostenlosen Servicetelefon 0800- 1000 480 15 oder an einen Versichertenältesten für den Landkreis Ebersberg. Ein Verzeichnis hierfür erhalten Sie bei Bedarf im Rathaus.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Achtung! Goldafterraupen-Befall

Goldafter-Befall am Anzinger Ortseingang

(Stand 02.06.2020)

Im Anzinger Gewerbegebiet Nord tritt seit einigen Wochen die Goldafter-Raupe in großer Dichte auf. Entlang der Staatsstraße 2081 im Bereich der Autobahnausfahrt Anzing, im Gewerbegebiet und auch in Richtung Mauerstetten wurden die wärmeliebenden Raupen gesichtet. An einigen Stellen sind bereits starke Schädigungen durch Kahlfraß an Bäumen und Büschen aufgetreten. Der Goldafter gehört zur Familie der Trägspinner. Der starke Befall ist eine Folge des Klimawandels und der dadurch resultierenden zu milden Winter. Der Goldafter ist eine heimische Schmetterlingsart, deren Raupen bis zu 4,5 Zentimeter lang werden und mit zwei leuchtendend roten Trichterwarzen am hinteren Körperbereich ausgestattet sind. Beim Menschen kann eine Berührung mit den Brennhaaren Hautreizungen bis hin zu allergischen Reaktionen auslösen. Im Gewerbegebiet hat bei Mäh- und Pflegearbeiten der Kontakt mit Goldafter-Raupen bei einigen Personen zu stärkerem Juckreiz, der mehrere Tage anhalten kann, geführt.

Deshalb hat sich die Gemeinde Anzing nun bei einem Ortstermin mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Staatlichen Bauamt Rosenheim auf ein gemeinsames Vorgehen – jeder in seinem Zuständigkeitsbereich –  gegen die weitere Ausbreitung der Raupen verständigt. „Die betroffenen Betriebe und auch Spaziergänger, Radfahrer und Reiter werden gebeten, die aufgestellten Warnschilder zu beachten und die Raupen nicht zu berühren.

„Wichtig sei darüber hinaus, sich bei Mäh- und Gartenarbeiten in den betroffenen Gebieten zu schützen und jeden Kontakt mit den Raupen zu vermeiden“, so Bürgermeisterin Kathrin Alte.

Bei Befall von Bäumen und Sträuchern ist es wichtig, die Puppennester wegzuschneiden und richtig zu entsorgen:

– am Besten die Tiere und Nester luftdicht in Kunststoffsäcke oder Mülltüten verpacken und über die schwarze Restmülltonne der Verbrennung zuführen

auf keinen Fall befallene Zweige und Äste in die Komposttonne oder zum Komposthof! Hierdurch wird eine Verbreitung nur beschleunigt

– die in Tüten verpackten Raupen und Puppennester nicht zum Sperrmüllcontainer in den Wertstoffhof bringen – hier besteht die Gefahr, dass die Säcke durch anderen Sperrmüll aufreißen und die Raupen entkommen können

Dr. Roswitha Holzmann von der Unteren Naturschutzbehörde informierte darüber, dass die die Bekämpfung des Goldafters mehrere Jahre dauern kann. Sie riet unter anderem dazu, die natürlichen Feinde der Raupen zu stärken und verstärkt Nistkästen für Vögel anzubringen.

 

Corona: Internet-Links für Betriebe und Arbeitnehmer

Corona: Internet-Links für Geschäfte, Betriebe und Arbeitnehmer

Die tagesaktuellen Antworten werden auf den Internetseiten des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege veröffentlicht.

Informationen für Unternehmen:
Unterstützung und Informationen für betroffene Unternehmen finden Sie stets aktuell auf der Seite des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.
Sie erreichen die Service-Hotline des Bayerischen Wirtschafts­ministeriums per E-Mail unter coronavirus-info@stmwi.bayern.de und telefonisch unter 089 2162-2101 (Mo.–Do.: 07:30 – 17:00 Uhr, Fr.: 07:30 – 16:00 Uhr). Die Coronavirus-Hotline erteilt keine rechtlichen Auskünfte.

Informationen für Gewerbetreibende:
Das Landratsamt hat eine Hotline für Gewerbetreibende eingerichtet: 08092/823 685 (Mo.-Fr.)

Soforthilfsangebote für Gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) in Bayern

Nicht zurückzuzahlender Zuschuss:

5000,- Euro bei bis zu 5 Beschäftigten;
7500,- Euro bei bis zu 10 Beschäftigten;
15.000,- Euro bei bis zu 50 Beschäftigten;
30.000,-€ bei bis zu 250 Beschäftigten

Ab sofort: Die Zuschüsse werden zur Überwindung der existenzbedrohlichen Wirtschaftslage bzw. des Liquiditätsengpasses gewährt, die durch die Coronakrise vom Frühjahr 2020 (ab 11.03.2020) entstanden sind.Weitere Informationen erhalten auf der  -> Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Informationen für Arbeitnehmer

Kann ich zuhause bleiben? Muss ich ins Büro, wenn die Kollegen husten? Diese und andere Fragen beantwortet das -> Bundesarbeitsministerium.

Rechtliche Informationen

Allgemeinverfügung Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie: -> Hier finden Sie den Text in mehreren Sprachen (Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration)

 

 

 

 

 

Was gehört in die Biotonne?

Viele Gemeinden des Landkreises müssen bereits hohe Zusatzgebühren für die enorm aufwändige Sortierung ihres Biomülls entrichten, da sich überproportional viele Störstoffe darin befinden. Diese Kosten werden zwangsläufig auf die Abfallgebühren der Bürgerinnen und Bürger umgelegt.
Um für uns in Anzing diese „Strafgebühren“ möglichst zu verhindern, ist es äußerst wichtig, dass Sie auf die richtige Trennung von Biomüll und Restabfall achten!
Störstoffe, die nicht in die Biotonne gehören, müssen am Komposthof Kandler in Anzing von Hand herausgeholt werden. Die dabei entstehenden Kosten für Arbeitszeit und Abfallbeseitigung werden der Gemeinde in Rechnung gestellt und schließlich auf die Abfallgebühren umgelegt, die Sie bezahlen.
Achten Sie daher auf die richtige Befüllung der grünen Biomülltonne! Nur kompostierbarer Abfall (Gemüse, Obst, pflanzliche Essensreste, Grasschnitt) darf in die Grüne Tonne geworfen werden; kein Plastik (wie zum Beispiel Wattestäbchen, Windeln oder Verpackungen von Lebensmitteln), kein Glas oder anderer Restmüll. Wegen der Gefahr von Tierseuchen (Schweinepest, Vogelgrippe etc.) dürfen auch keine tierischen Produkte in die Biotonne wie Fleisch, Knochen, Fisch und auch Eierschalen. Das gleiche gilt inzwischen auch für Kleintierstreu auf Holz-, Heu- oder Papierbasis.
Einen großen Teil der Störstoffe im Kompost machen Tüten aus, in die die Küchenabfälle zuhause verpackt werden. Verwenden Sie ausschließlich Zeitungspapier oder Papiertüten. Die sogenannten „Bio-Plastiktüten“, die angeblich biologisch abbaubar und überall im Handel erhältlich sind, dürfen nicht verwendet werden. Denn diese Beutel werden weder zu Humus, noch sind sie vollständig abbaubar. Beim Kompostieren ergeben sich kleine plastikähnliche Fetzen, die mühsam von Hand aus der Kompostieranlage gefischt werden müssen. Die Bezeichnung „Bio“ ist daher irreführend: Weder der Anbau der verwendeten Rohstoffe ist bio, noch die Produktion und auch nicht die Zersetzung in Mikroplastik. Dieses Mikroplastik landet dann schließlich wieder zusammen mit der Komposterde auf den Feldern rund um Anzing. Aus diesen Gründen dürfen die sogenannten Bio-Plastikbeutel nicht zum Verpacken der Küchenabfälle verwendet werden.
Die Entsorgungsfirma führt regelmäßig Sichtkontrollen an den Tonnen durch. Bei Verschmutzung durch Störstoffe wird dem Eigentümer der Tonne ein Bußgeld plus Gebühr für die Sortierarbeit in Rechnung gestellt.
Falsche Sortierung kostet Geld →
das bezahlen Sie als Bürger/Bürgerin!
Wir beraten Sie gerne zu allen Fragen rund um Ihren Abfall –
wenden Sie sich an die Abfallberatung der Gemeinde Anzing.
Die richtige Sortierung fängt schon in der Küche an!
Aktion: Sie können im Rathaus einen Biomülleimer für die Küche zum Preis von 4,00 Euro erwerben. Nur solange der Vorrat reicht.

Ruhestörende Haus- und Gartenarbeiten

  1. Ruhestörende Haus- und Gartenarbeiten dürfen nur Montag mit Freitag zwischen 8.00 Uhr und 12.00 Uhr sowie zwischen 14.00 Uhr und 19.00 Uhr und an Samstagen von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr sowie zwischen 14.00 Uhr und 17.00 Uhr ausgeführt werden.
  2. Ruhestörende Hausarbeiten sind alle nicht gewerbsmäßig im Haus oder außerhalb des Hauses (z.B. im Hof oder im Garten) anfallenden lärmerregenden Arbeiten, die geeignet sind, die Ruhe der Allgemeinheit zu stören. Ruhestörende Hausarbeiten sind insbesondere
    1. das Ausklopfen von Teppichen, Polstermöbeln, Decken, Betten, Kleidungsstücken und sonstigen Gegenständen
    2. das Hämmern, das Sägen oder Hacken von Holz und die Benutzung von Bohr-, Fräs-, Schneid-, Schleifmaschinen, Hochdruckreinigern und ähnlichen lärmintensiven Geräten.
  3. Ruhestörende Gartenarbeiten sind alle nicht gewerbsmäßig in Gärten oder Grünanlagen anfallenden lärmerregenden Arbeiten, die geeignet sind, die Ruhe der Allgemeinheit zu stören. Dazu gehören insbesondere Arbeiten unter Benutzung von technischen Geräten i.S.v. Abs. 2 Nr. 2 und von motorgetriebenen Gartengeräten (z.B. Rasenmäher, Laubsaug- und -blasgeräte). Lärmarme Rasenmäher, deren Schallleistungspegel weniger als 88 dB (A) oder deren Emissionswert weniger als 60 dB (A) beträgt, dürfen von Montag bis Freitag zusätzlich zu den in Abs. 1 genannten Zeiten von 19.00 bis 20.00 Uhr betrieben werden. Die Beschränkungen gelten nicht für Arbeiten der Gartenpflege durch einen Gewerbebetrieb sowie für notwendige landwirtschaftliche Arbeiten.

Meldung defekter Straßenbeleuchtung

Ab sofort können defekte Straßenbeleuchtungen auch über das Smartphone an die Gemeinde gemeldet werden. Dazu folgenden Link eingeben:

https:// kommunalportal.bayernwerk.de/app

Zur Meldung und Beschreibung des Schadens an der Straßenbeleuchtung stehen dann unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. So gibt es

  • die Direkteingabe, wenn Sie sich am Schadensort befinden,
  • die Eingabe über eine Auswahlliste,
  • eine Suchfunktion, wenn Sie die Leuchtennummer kennen, aber nicht den genauen Standort oder
  • die Auswahlmöglichkeit über die Karte.

Zudem ist es möglich, weitere Schäden an der Straßenbeleuchtung zu melden und ein Foto hochzuladen.