29. September 2009  15:19

Grußwort des 1. Bürgermeisters für Oktober

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Bauarbeiten für den Umbau und die Erweiterung des Rathauses sind im vollem Gange.
Da nach der Verdingungsordnung für Bauleistungen VOB die Wertgrenze für beschränkte Ausschreibung auf 1 Million Euro angehoben wurde, konnte die Gemeinde für das Rathaus beschränkte Ausschreibungen durchführen.
Für alle Bauleistungen wurden ausschließlich Anzinger Betriebe, Betriebe die in unserem Gemeindeblatt inserieren und mindestens ein Betrieb, der in der näheren Umgebung ansässig ist, zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Leider wurde bei einem Gewerk eine ortsansässige Firma zur Angebotsabgabe von der Bauleitung versehentlich nicht eingeladen, wofür ich mich hiermit noch einmal entschuldige.

Bei den beschränkten Ausschreibungen ist vor der Angebotsanforderung zu prüfen, ob die Betriebe leistungsfähig und zuverlässig sind. Die Leistungsverzeichnisse selbst sind von den Bewerbern ordnungsgemäß auszufüllen. Dabei darf insbesondere nichts gestrichen oder hinzugefügt werden. Bei den Submissionsterminen, also bei den Angebotseröffnungen, bei denen jeder Bewerber anwesend sein kann, werden die bis dahin verschlossenen Angebote geöffnet. Anschließend wird die ungeprüfte Bruttoauftragssumme bekanntgegeben.
Die Einhaltung der VOB gewährleistet einen reibungslosen und einheitlichen Ablauf der Ausschreibung, der Angebotseröffnung, des Zuschlags, der Ausführung, der Abnahme und der Vergütung.
Für öffentliche Auftraggeber ist die Anwendung der VOB zwingend vorgeschrieben. Öffentliche Förderungen sind nur möglich, wenn die Vorschriften der Verdingungsordnung exakt eingehalten werden.

Die Festveranstaltungen zum 100-jährigen Jubiläum der Anzinger Burschen waren ein sehr schönes Fest und werden lange in Erinnerung bleiben. Die reibungslose Organisation des Festes, für die viele helfende Hände erforderlich waren, verdient Respekt und ein herzliches Dankeschön. Zum Gelingen des Jubiläums trugen auch die für den Festzug feierlich geschmückten Häuser bei. Vielen Dank auch an die Mitbürgerinnen und Mitbürger, die in der Nähe des Festzeltes wohnen und die Begleiterscheinungen des Festbetriebes klaglos hingenommen haben.

Ihr Franz Finauer


Erster Bürgermeister




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