26. März 2009  09:53

GRUSSWORT FÜR APRIL

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Am 13.02.2009 stellten Studenten der Uni Weihenstephan im Anzinger Pfarrheim ihre Ausarbeitungen zur Zukunft der Gemeinde Anzing vor.
Unter der Leitung von Professoren und Lehrbeauftragten wurden fünf Arbeiten vorgestellt. Dabei haben die Studenten nicht auf die unbedingte Machbarkeit oder Finanzierung Rücksicht genommen, sondern ihren Visionen und Vorstellungen freien Lauf gelassen.

Die Ortsgemeinschaft und das Ortsbild Anzings soll nach Ihrer geschichtlichen Entwicklung wieder in optimale Form zusammen geführt werden. So wurde hier der Fokus darauf gelegt, die einzelnen Strukturen Anzings in Viertel oder Ortsteile zu gliedern und dabei doch Ihre Eigenheiten zu bewahren. Die Einkaufsmöglichkeiten und Sport, Kultur und Brauchtum sollte gefestigt und vertieft werden.
Auf die Vermarktung und Gewinnung örtlicher Produkte, auf die Kooperation von Landwirten und anderen Erzeugern ist zu achten.Gemüse, Obst, Honig, Milch, Käse und Fleisch bis hin zu Backwaren sollen unter dem Markenartikel „Anzinger Produkte“ produziert und auch vertrieben werden.

Anzing, das „Gallische Dorf“ trotz der Übermacht der herannahenden Großstadtbesiedelung. Durch das Anlegen von Landwirtschaftsgürtel und intensiver Grünlandbewirtschaftung wird ein Ring um Anzing geschaffen, der das Zu- und Verbauen verhindert.
Unter dem Namen „Bayerns Frechstes Früchtchen“ sollten die Landwirte und große Gartenbesitzer sich voll auf den Obstanbau konzentrieren. Es wurde ein Fest der Apfelblüte, Obstkuchenfest und die Wahl zur Miss Freches Früchtchen angeregt.

Anzing soll seine sportlichen Anlagen erweitern und eine Lücke in der Handballausbildung schließen. Durch den Erbau einer Hallenarena mit zusätzlichen Unterkunfts- und Schulungsmöglichkeiten sollte eine Handballsportschule entstehen.

Nachdem die Vorstellung aller dieser Visionen wie im Flug vergangen waren, geizten die Besucher nicht mit Applaus, der den Studenten sichtlich gut tat und den sie sich auch ehrlich verdient hatten. Auch von meiner Seite nochmals einen aufrichtigen Dank an alle, die an diesen Arbeiten und deren Vorstellungen mitgewirkt haben.

Ihr Franz Finauer
Erster Bürgermeister




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