Agenda Arbeitskreis

Arbeitsgruppe "Haus der Bürger"

Mitglieder der Arbeitsgruppe:
Thomas Baumann (Tel.: 2259979)
Roswitha Hacke (Tel.: 48628)
Sabine Heimbach (Tel.: 225175)
Sandra Reim (Tel.: 46347)
Dieter Schedl (Tel.: 1002)

Zielsetzungen der Arbeitsgruppe:
Erarbeitung eines Konzepts für die bedarfsgerechte räumliche Unterbringung der Anzinger Vereine und ihrer Aktivitäten unter Berücksichtigung
  • der von den Vereinen genutzten Räumlichkeiten
  • des von den Vereinen angegebenen Raumbedarfs
  • der spezifischen Bedürfnisse und Notwendigkeiten der einzelnen Gruppen
  • von erschließbaren räumlichen Alternativen in Anzing und ggfl. Nachbargemeinden


Status am 31.8.2008

1. Bestandsaufnahme
Zunächst wurde festgestellt werden, welche Räume der Gemeinde von wem und wann benutzt werden. Zusammengefasst ergab die Analyse folgenden Status :




Ort / RaumFläche (m²)>Nutzer
Rathaus – Mehrzweckräume111VHS – Kurse vorm. / Musikinitiative nachm.
Grundschule – Mehrzweckr.135Neuer Chor / VHS – Yoga
Schweigerstr.- Mehrzweckr.114AWO / Kreisbildungswerk
AWO – KiGa170SVA Rock’n Roll / Musikschule
Summeca.530


Zusätzlich wird vom Theaterverein der Pfarrsaal für Proben und Aufführungen genutzt.

Ein detaillierter Belegungsplan in Form einer Excel-Tabelle liegt vor und sollte seitens der Gemeindeverwaltung weiter gepflegt werden.

2. Bedarfsermittlung
Mit Hilfe eines Fragenkataloges wurden die örtlichen Vereine und Organisationen sowie
VHS und KBW nach ihrem derzeitigen und auch dem künftigen Bedarf befragt. Das Ergebnis ist in einer Excel-Tabelle zusammengefasst und liegt der Konzeptgruppe als Vorschlag des Arbeitskreis vor.

Die wesentlichen Punkte in dem Vorschlag sind:
  1. falls das Rathaus freigemacht werden muss, werden für die Musikinitiative / VHS – Kurse künftig ca. 140 m2 benötigt.
  2. Zur Entlastung der Schule wird vorgeschlagen, den Yoga-Kurs in den Gymnastik-Raum des AWO-KiGa zu verlegen. Kapazität ist vorhanden, eine zusätzliche Belästigung der Anwohner, kann durch einen Yoga-Kurs nicht gegeben sein.
  3. Der Neue Chor sollte bis zur Verfügbarkeit eines Saales in der Schule verbleiben.
  4. Um das Problem des Zugangs unbefugter Personen zu lösen, schlagen wir vor, ein Elektronisches Zugangssystem zu installieren, wie es sich bei Banken und Hotels
    vielfach bewährt hat.
  5. Die Seniorenbetreuung soll im Rahmen eines Seniorencafes und eines Aufenthaltsraums der künftigen Senioreneinrichtung realisiert werden. Flächenbedarf ca. 65 m2.
  6. Die freiwerdenden Räume in der Schwaigerstraße können dann als Lagerflächen für verschiedene Vereine genutzt werden. Anforderungen in Höhe von 95 m2 liegen vor und könnten so gedeckt werden.
  7. Von der Musikinitiative, dem Neuen Chor und dem Theaterverein wird ein Konzert-/ Bürgersaal mit ca. 300 m2 ( incl. Bühne, Foyer, Küche etc. ) gewünscht. Die Auslastung wäre jedoch mit jeweils 3-4 Veranstaltungen pro Jahr äußerst gering. Der AK wird trotzdem noch feststellen, unter welchen Voraussetzungen der sog. Finauer – Saal verfügbar gemacht werden könnte und ob noch eine zusätzliche Nutzung des Pfarrsaales erreicht werden kann.
  8. Seitens der VHS sind mit Hinweis auf die Deckelung der Zuschüsse keine zusätzlichen Kursangebote vorgesehen.


3. Offene Punkte / noch zu klären
Im Rahmen der ersten Durchsprache in der Konzeptgruppe wurde auf den Bedarf eines
‚Heimatraums’ hingewiesen. Hierzu fehlt derzeit eine Planungsgrundlage, wie Art und Anzahl der Objekte, Größe, Präsentationsform, Flächenbedarf usw. Wir schlagen vor, dass die Gemeinde einen ( ehrenamtlichen ) Kurator bestellt, der die Bestände sichtet und ein Präsentations- / Ausstellungskonzept als Planungsbasis erstellt. Im Hinblick auf die bevorstehende 1200- Jahr – Feier im Jahr 2012 wäre dies ohnehin eine sinnvolle Vorbereitung.

Das Thema ‚Ausstellungsraum’ sollte erst dann aufgegriffen werden, wenn bekannt ist, wo welche Räume untergebracht werden, ob saniert oder neu gebaut wird. Dann ist abzusehen, ob geeignete Flure, Foyers oder sonstige Räume dafür verwendet werden können. Einen eigenen Ausstellungsraum bereitzustellen, halten wir aus Kosten- und Auslastungsgründen nicht für vertretbar.

Zusammenfassend ist festzustellen, für das ‚Haus der Vereine’ besteht ein Raumbedarf von nur ca. 140 m2 (ohne Verkehrsfläche). Auch wenn man dazu noch eine Reserve von 60m2 für Schulungsräume o.ä. addiert, wird das alte Rathaus (mit ca. 515 m2) als ‚Haus der Vereine’ nicht benötigt, es wäre dafür viel zu groß.

   

   

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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