Was gehört wohin

Abfall von A bis Z

PDF IconHier finden Sie eine kleine Übersicht über verschiedene Abfallarten und deren Entsorgung

Grüne Komposttonne

Die Abholung der Komposttonnen erfolgt 14-tägig.
Die Tonnen müssen ab  06.00 Uhr am Straßenrand bereitgestellt werden.

Was gehört in die Komposttonne?
- Sämtliche organische Küchenabfälle wie: Speisereste, Gemüse- und Obstreste, Teebeutel, Kaffeefilter, Schalen von Zitrusfrüchten. Nußschalen… aber keine tierischen Produkte (kein Fleisch oder Knochen, keine Eierschalen).

- Sämtliche Organik aus dem Garten wie: Grasschnitt, Blumenabfälle, Laub, Baum- und Strauchschnitt, Fallobst…
- Sonstige Organik aus dem Haushalt wie: Haare, Blumenerde, Holzspäne, Sägemehl, weiße Papierservietten und Papierküchentücher, Papiertaschentücher, Federn, kompostierbare Einstreu, kein Katzenstreu.

Eigen- Kompostierer müssen alle oben beschriebenen kompostierbaren Abfälle auf den eigenen Komposthaufen geben.

 

Die in Anzing eingesammelten Bioabfälle werden zum Komposthof Kandler gebracht, dort kompostiert und als Dünger auf die Felder ausgebracht oder auch an umweltbewußte Gartler abgegeben, die auf die Verwendung von Torf und Mineraldünger verzichten möchten. Sie werden sicher verstehen, dass es sehr wichtig ist, dass keine Schad- und Störstoffe in die Komposttonne gelangen. Komposttonnen, in denen sich Abfälle befinden, die nicht kompostierbar sind, z.B. Plastik, Babywindeln usw., werden nicht geleert bzw. auf Kosten des jeweiligen Besitzers nachsortiert und ordnungsgemäß entsorgt.

Die Gemeindeverwaltung bittet die Bürger, im eigenen Interesse darauf zu achten, dass nur Materialien in die Komposttonne gelangen, die auch kompostierbar sind.

 

WARUM “BIO BEUTEL” NICHT BIO SIND
Hergestellt aus Zuckerrüben, Mais oder Kartoffeln: sogenannte „Bio“-Beutel aus nachwachsenden Rohstoffen für Küchenabfälle. Laut Hersteller sind sie biologisch abbaubar. Aber: die Beutel werden weder zu Humus, noch sind sie vollständig abbaubar. Beim Kompostieren ergeben sich kleine plastikähnliche Fetzen, die mühsam von Hand aus den Kompostieranlagen gefischt werden müssen. Die Bezeichnung „Bio“ ist daher irreführend: Weder ist der Anbau der verwendeten Rohstoffe bio, noch die Produktion und auch nicht die Zersetzung in Mikroplastik. Darum gehören diese Beutel nicht in den Biomüll. Verwenden Sie für das Einpacken Ihrer Küchenabfälle Zeitungspapier oder Papiertüten.

 

Komposthof Kandler

Öffnungszeiten: jeden Samstag von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr,

neu: auch im November Montag, Freitag und Samstag geöffnet!

April bis einschl. Oktober zusätzlich Montag und Freitag 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr, November zusätzlich Montag und Freitag 15.00 bis 17.00 Uhr und in den Monaten Mai bis einschl. September auch mittwochs von 17.00 bis 19.00 Uhr

Die private Kompostieranlage liegt nördlich der Hirnerstraße in der Nähe des Wertstoffhofes.

Bis 100 l Kompostiergut werden kostenlos angenommen. Darüber hinausgehende Mengen werden mit 7,50 €/qm berechnet. Gegen eine Gebühr von € 5,– pro Friedhofs-Kranz können diese zur Entsorgung beim Komposthof Kandler abgegeben werden.
Kostenlos können Qualitätskompost (in Kleinmengen) und Mulchmaterial für den Garten abgeholt werden.

Restmülltonne

Die Abholung der Restmülltonnen erfolgt 14-tägig.
Die Tonnen müssen ab 06.00 Uhr am Straßenrand bereitgestellt werden.

Was wird über die Restmülltonne entsorgt?
z.B. tierische Produkte wie Fleisch, Fisch, Eierschalen oder Knochen; Windeln, Staubsaugerbeutel, Kohlen- und Holzasche, Ölruß, Zigarettenreste, Gummibänder, Glühbirnen, Tapetenreste, Dispersionsfarben in kleinen Mengen, Teppichreste, Sperrmüll- der größenmäßig in die Restmülltonne paßt, wie z. B. behandeltes Holz, altes Spielzeug oder Haushaltsgegenstände aus Kunststoff.

Gelber Sack

Monatliche Abholung, Termine entnehmen Sie bitte dem Gemeindeblatt oder dem jährlich erscheinenden Abfallkalender.

 

Was gehört in den Gelben Sack?

Nur leere Verpackungen mit dem Grünen Punkt, Landbell und Interseroh und Dosen und sämtliche Kunststoffverpackungen wie:
beschichtetes Aluminium mit Papier oder Plastik. z. B. von Butter, Kaffee, Fertigsuppen, leere Tablettendurchdrückpackungen, Getränkekartons, z. B. Milch- und Saftkartons, Kartons für Tomatenpürree, Saucen, Suppen, Hohlkörper. z. B. Flaschen von Spül-, Wasch- und Reinigungsmittel. Becher, z. B. Joghurt-, Margarine- und Quarkbecher, Obstschalen, Schaumschalen mit Kennzeichnung EPS, Kunststofffolien, z. B. Tragetaschen, Säcke, Schrumpffolien, Nudeltüten, Folien von Pralinenverpackungen, sonstige Kunststoffe wie Verschlüsse, Dosiereinsätze, leere Zahnpastatuben, PET-Kunststoffe, z. B. Speiseölflaschen, Obstnetze, Blister = Verpackung aus Karton und Kunststoff für Kleinteile wie z. B. von Batterien, Dosen und Alupapier. Bitte beachten Sie den Sackaufdruck! Verschiedene Materialien nicht zusammenstecken! Sackinhalt nicht einstampfen sondern einen neuen Sack verwenden!
Nicht in den gelben Sack gehören:
Sperrmüll, Matratzen, Regenfässer, Teppichböden, Gartenmöbel, Restmüll, Kleidung, Spielsachen aller Art, Schüsseln und Wannen aus Kunststoff, Silofolien. Gelbe Säcke erhalten Sie kostenlos in haushaltsüblichen Mengen am Wertstoffhof und im Rathaus.

Wertstoffhof Anzing

Was kann man am Werstoffhof abgeben?

Altholz, Altkleider, Altschuhe, Altmetall, Batterien, Bauschutt (Gebühr 0,50 Euro je 10 l ), Blechdosen/Weißblech, CD’s, Elektroklein- und Elektrogroßgeräte, Bildschirme, Gläser/Flaschen, Korken, Leuchtstoffröhren, Papier/Kartonagen, Sperrmüll, Styropor (sauber), Toner, Wachsreste.

 

Sperrmüll und Altholz

Angelieferter Sperrmüll und Altholz wird gewogen und gegen eine Gebühr von € 2,00 je angefangene 10 Kilogramm angenommen. Bitte trennen Sie sorgfälig nach Metall und Sperrmüll. Sperrmüll ist Müll, der aufgrund seiner Größe nicht in die Restmülltonne passt. Nicht angenommen wird auf unserem Wertstoffhof Abfallholz der Kategorie IV nach der deutschen “Verordnung über die Entsorgung von Altholz”. Zu dieser Kategorie gehört Holz, das mit Holzschutzmitteln behandelt wurde z.B. Sortimente aus dem Garten- und Landschaftsbau und imprägnierte Gartenmöbel.

Dieses Holz kann im Entsorgungszentrum “An der Schafweide” abgegeben werden.
Am gemeindlichen Wertstoffhof findet keine Güterbörse statt.

 

Nicht angenommen wird:

Autoreifen mit und ohne Felge, Autobatterien, asbesthaltige Baumaterialien, Abfallprodukte aus künstlicher Mineralfaser (KMF), Dämmmaterial aus Glas- und Steinwolle, Gasflaschen (auch für Ballongas)

 

Öffnungszeiten

Samstag                   09.00 – 12.00 Uhr   ganzjährig
Montag und Freitag    15.00 – 18.00 Uhr   April bis Oktober
Montag und Freitag    15.00 – 17.00 Uhr   November bis März

Benutzung nur für Bürger der Gemeinde Anzing, Abgabe von Gewerbemüll nicht gestattet.

 

Einwurfzeiten an den Containerstandplätzen :

Montag-Freitag 08.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 19.00 Uhr,
Samstag 08.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr.
An Sonn- und Feiertagen ist die Entsorgung von Wertstoffen nicht erlaubt.
Bitte halten Sie sich aus Rücksicht auf die Anwohner an diese Einwurfzeiten.

Problemabfälle

4x jährlich können Sie Ihre Problemabfälle bei  einer mobilen Sammlung abgeben.
Problemabfall kann das ganze Jahr auch beim Entsorgungszentrum Schafweide abgegeben werden.

Die genauen Termine finden Sie unter der Rubrik “Abholtermine”

Was gehört zur Problemmüllsammlung?

WC-Reiniger, Sanitär-, Abflußreiniger, Raumsprays, Ofen- und Grillreiniger, Fleckenentferner, Entkalker, Desinfektionsmittel, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen, Quecksilberthermometer, Lava-Lampen, Auftaumittel, Medikamente, Lacke und Farben mit Lösungsmittel, Klebstoffe, Verdünner, Abbeizmittel, Holzschutzmittel, Fotochemikalien, Altöl, Rostschutzmittel, Kalt- und Motorreiniger, Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel. (Asbestplatten oder -blumenkästen, sowie KMF und Glaswolle sind nach vorheriger Anmeldung gegen Gebühr am Entsorgunszentrum “An der Schafweide” abzugeben.)