Energie

Arbeitskreis Anzing

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

der Schutz des Klimas ist eine der größten Herausforderungen für uns Menschen im 21. Jahrhundert. Energie und Klima sind die Themen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Ich denke, wir tun gut daran, die Signale und Indizien für einen Klimawandel sehr ernst zu nehmen, und die Energieversorgungsdebatte offen zu führen. Fakt ist, es wird zu viel Energie durch ineffiziente Nutzung verschwendet. Um dies zu verhindern, müssen wir alle mitwirken. Anzing nimmt die Herausforderungen des Klimawandels an. Mit der Einrichtung eines Energie-Arbeitskreises hat die Gemeinde ein Zeichen gesetzt. Allen, die sich dafür ehrenamtlich engagieren, gilt mein besonderer Dank und meine Anerkennung. Ich lade alle AnzingerInnen herzlich ein die Angebote zu nutzen. Bitte helfen auch Sie mit, das Ziel des Landkreises Ebersberg 2030 zu erreichen. Ich wünsche Ihnen interessante, “energiegeladene“ Gespräche und gute Ideen und uns allen gute Ergebnisse.

 

Ihr Bürgermeister

Franz Finauer

 

 

“Leitbild und Handlungsempfehlungen zur Energiewende in der Gemeinde Anzing” finden Sie hier …

Stadtradeln 2018 – Preisverleihung am 18. September 2018

Drei Wochen haben die Teilnehmer ihr Bestes auf dem Drahtesel gegeben. Von 1. bis 21. Juli hat sich der Landkreis Ebersberg wieder am STADTRADELN beteiligt. STADTRADELN ist eine bundesweite Kampagne des Klima-Bündnis, einem großen Netzwerk aus Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas. Insgesamt sind dieses Jahr im Landkreis über 216.000 km von 977 Radlerinnen und Radlern zusammen gekommen -  das entspricht beinahe 5,5 Runden um den Erdball.

„Radlkilometer statt Autokilometer“ war das Motto dieses Jahr im Landkreis. Denn beim STADTRADELN geht es vor allem darum, mit möglichst vielen geradelten Kilometern einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und ein Zeichen für Radförderung in den Kommunen zu setzten. Aber auch der Spaß am Fahrrad fahren soll nicht zu kurz kommen. Um einen Anreiz zu schaffen, ist STADTRADELN aber auch ein Wettbewerb und es gibt Preise für die aktivsten Einzelradler, Teams und Schulen zu gewinnen. Dazu sind Sie herzlich eingeladen, am 18. September von 18.00 – 20.00 Uhr im Hermann-Beham-Saal im Landratsamt Ebersberg die aktivsten Radlerinnen und Radler im Landkreis zu feiern.

„Wer Fahrradstraßen sät wird Radverkehr ernten“ – Hubert Uebel vom ADFC Ebersberg.

Im Rahmen einer Ausstellung am 18. September möchte die Energieagentur Ebersberg-München gerne Impressionen der Kampagne und die besten Zitate zum Radfahren präsentieren. Was ist Ihr Spruch zum Radfahren? Haben Sie vielleicht Fotos – evtl. mit einer kurzen Geschichte dazu – von Ihrer Stadtradeln-Zeit? Dann schicken Sie diese bis zum 15. September an Bärbel Zankl von der Energieagentur Ebersberg-München (E-Mail: baerbel.zankl@ea-ebe-m.de oder per Post: Energieagentur Eberberg-München, Eichthalstraße 10, 85560 Ebersberg).

Nächstes Jahr wird wieder geradelt – von 29. Juni bis 19. Juli 2019!

Entdecken Sie das Solarpotential Ihres Daches

Mit dem Solarpotentialkataster des Landkreises Ebersberg bekommen Sie für Ihr Haus eine genaue Analyse darüber, ob und wie Ihr Dach für die Nutzung vcon Sonnenenergie geeignet ist – und das vollkommen kostenlos. www.energiewende-ebersberg.de

Energieverbrauch von Haushaltsgeräten

Eine Entscheidungshilfe bei der Auswahl von Haushaltsgeräten bzgl. deren Energieverbrauches finden sie hier

Ansprechpartner für Sie:

Herr Andre Kosak, Tel. 08121/ 227722, andre.kosak@gmx.de

 

Was bedeutet die Energiewende?

Der Landkreis Ebersberg hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden. Bis dahin sollen für Strom und Wärme keine Kohle, kein Öl und auch kein Erdgas mehr verwendet werden. Dieses Ziel ist nicht einfach zu erreichen, aber es lohnt sich, sich dafür einzusetzen. Dafür gibt es wichtige Gründe. Die fossilen Energieträger sind endlich. Das Öl ist jetzt schon knapp. Die Preise steigen, und die Abhängigkeit von Öl und Erdgas ist beängstigend. Durch die CO2 Belastung schreitet der Klimawandel immer schneller voran. Wetterbedingte Katastrophen nehmen zu. Am 30. Juni 2011 beschloss der Deutschen Bundestag das dreizehnte Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes (AtG), das den stufenweisen Ausstieg aus der Atomkraft bis zum Jahr 2022 regelt.

 

Was ist zu tun?

Die Lösung heißt: Einsparen, Effizienz steigern, Erneuerbare Energien. Durch intelligente Planung, Nutzung von Energiesparpotentialen und den Einsatz aller verfügbaren Energieträger wie Sonne, Wind, Erdwärme, Biomasse und eventuell Abwasserwärme kann sich auch Anzing aus diesen Quellen versorgen. Davon gibt es mehr als genug, man muss sie nur nutzen.

Laut Umweltbundesamt ist ganz Deutschland in der Lage, sich bis zum Jahr 2050 zu 100% über erneuerbare Energien zu versorgen. Schließlich ist Deutschland mit seinen regenerativen Energietechniken führend in der Welt. Der Vorsprung darf nicht verspielt werden.

 

Was bedeutet das für die Region Ebersberg?

Wir müssen unsere Energieversorgung selbst in die Hand nehmen. Die Energiekonzerne haben einen bestimmenden Einfluss auf die Preisgestaltung. Sie nutzen überwiegend fossile Energieträger und Großkraftwerke. Die weitere Nutzung der abgeschriebenen Atomkraftwerke hatte für sie bis jetzt Vorrang vor dem Ausbau erneuerbarer Energien. Das hat viele Kommunen veranlasst, selber aktiv zu werden. Ihr Ziel ist es, mit eigenen Anlagen ihre BürgerInnen sowie die regionale Wirtschaft zu versorgen. In manchen Orten sind auch die Versorgungsnetze wieder von den Kommunen übernommen worden.

 

Vorteile dezentraler Energieversorgung

  • regionale Wertschöpfung
  • Schaffung neuer Arbeitsplätze
  • Unabhängigkeit von Energieimporten
  • Unabhängigkeit von Konzernen

Nutzen für unsere Umwelt Klima- und Umweltschutz

  • Schonung knapper werdender Ressourcen
  • Vermeidung von Atommüll

Nutzen für Sie persönlich

  • Zukunftssicherung für Ihre Nachkommen
  • kalkulierbare Energiekosten
  • Beteiligung an Bürgerkraftwerken

Diese Ziele sind realistisch! Das beweisen mehrere Gemeinden, die es schon geschafft haben, mehr Energie zu erzeugen als sie selber verbrauchen.

 

Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Andre Kosak vom AK Energie, 08121/ 227722, andre.kosak@gmx.de